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Die Geschichte des Espressos

Interessiert mich die Bohne – Die Geschichte des Espresso

Etwa im neunten Jahrhundert beginnt die Geschichte des Kaffees in Äthiopien. Hier entstanden auch die ersten Anbaugebiete, die sich später nach Jemen ausdehnten. Der Siegeszug des belebenden Heißgetränks führte über den arabischen Raum nach Europa. Die ersten Kaffeesäcke kamen hier zu Beginn des 17. Jahrhunderts an. Aber erst in der Mitte des neuzehnten Jahrhunderts entdeckte man die Möglichkeit, einen Espresso zuzubereiten. Mit Druck presste man heißes Wasser durch den fein gemahlenen Kaffee.

Waren es doch die Venezianer, die den Kaffee nach Europa brachten, wundert es nicht, dass man hier auch den ersten Espresso aufbrühte. Bereits im Jahr 1901 war es auch die italienische Manufaktur Bezzera, welche die erste kommerzielle Espressomaschine auf den Markt brachte.

Das Patent für die Zubereitung des Espresso, also mit Druck Wasser durch den gemahlenen Kaffee zu drücken, wurde schließlich im Jahr 1938 von Achille Gaggia zum Patent angemeldet.

Ob aufgerühter Kaffee oder Espresso, die Kaffeebohnen sind vom Prinzip die gleichen. Allein die Röstung macht den Unterschied. Bohnen für den Espresso werden dunkler geröstet. Um das ideale Aroma zu bekommen, dauert dieser Vorgang 20 Minuten. Dabei ist viel Feingefühl angesagt, um die Bohnen auch gut bekömmlich zu verarbeiten. Dazu müssen die Bohnen vor allem langsam und gleichmäßig auf die entsprechende Temperatur gebracht werden.

Heute finden sich die Kaffeeplantage in der Nähe des afrikanischen und südamerikanischen Äquators.  Hier wachsen etwa 60 Kaffeesorten, von denen weltweit aber lediglich zwei Sorten stark verbreitet sind. Dabei handelt es sich in die bekannte Arabica und Rusta.

Bei der Arabica handelt es sich um eine sehr feine Bohne. Sie wächst hoch über dem Meeresspiegel. Aufgrund ihrer Empfindlichkeit brauchen deren Pflanzen aufwendige Pflege und vorsichtige Ernte.

Dagegen erreicht man mit der Sorte Rusta bei deutlich weniger Aufwand eine höhere Ernte und kann sie zudem in niedrigeren Gebieten anbauen. Rusta hat einen eher kräftigen und würzigen Geschmack und vereinzelt eine leicht bittere Note.

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