Die Weihnachtsausstellung im Iskunsten Thyborøn
Recht kurzfristig haben wir den vierten Advent an der Westküste von Dänemark verbracht. Das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel haben wir immer wieder am Ringkøbing Fjord gefeiert. Nun also einfach mal ein Adventswochenende. In Hauvig nahe Ringkøbing beziehen wir ein wunderbares Ferienhaus von DanWest. Ideal für einen Ausflug nach Thyborøn mit seiner Eisskulpturen-Ausstellung im Iskunsten. Das liegt zwar 70 Kilometer in nördlicher Richtung. Doch alleine die Fahrt dorthin ist bereits ein Traum
Zuletzt waren wir im Oktober im Iskunsten in Thyborøn. Thyborøn ist ein alter Fischerort in einer der rauhesten Gegenden der Nordsee. Dieses urtümliche Flair spürt man hier an jeder Straßenecke. Kein Schick, kein Kitsch- einfach ein Stück pures Dänemark. Genau unser Ding.
So rau und undekorativ das kleine Thyborøn ist, so kommen die Touristen in angenehm übersichtlichen Scharen zu Delphin- und Robbensafaris, zu Besuch des Jylland Akvariet, des kleinen Jul-Cafés, des Seekriegs-Museum und eben der Eisausstellung Iskunsten.
Wer hier einen musealen Tempel erwartet, liegt völlig falsch. Hier in Thyborøn ist, ich wiederhole mich, Dänemark noch so richtig echt. So richtig pur und rau. Entsprechend ist Iskunsten in einem ehemaligen Lagerhaus für Eisblöcke untergebracht. Wirkt in seiner Ausstrahlung eisig. Ist auch eisig. Und vielleicht durch seine Authentizität so berührend.
Warm anziehen sollte man sich auf jeden Fall, will man diesen Gefrierschrank in Beton betreten. Unser kleiner Sohn hat seinen dicken Schneeanzug an. Also hinein in die Iskunsten von Thyborøn. Hinein in die eisige Weihnachtsausstellung.
Würden die Tannenbäume über Weihnachten hinaus ihr Dasein verbringen, man könnte sie noch in fünf Jahren im Wohnzimmer aufstellen. Dekoriert sind sie mit gläsernen Kugeln und Figuren. Mit den traditionellen Jule-Hjerten und Lichtschalen. Dezent und herrlich beleuchtet.
Da ist die Krippe aus Eis oder das Märchen-Ensemble des Kampfes um den Reisbrei. Der Weihnachtsmann ebenso gläsern wie eiskalt und doch wiederum in einer frostig-warmen Ausstrahlung.
Aber wie das so ist in einem Gefrierschrank, irgendwann wird es einem doch kalt. So klein die Ausstellung ist so liebevoll und unbedingt sehenswert ist sie. Wer je in einem Eishotel übernachten möchte, kann hier im Iskunsten Thyborøn in schönster Umgebung üben. Für alle anderen aber geht es jetzt in den wärmeren Bereich. Auch hier hat Weihnachten Einzug gehalten.
Transparente Dekorationen finden sich hier in Glas. Auch allerlei ausgesuchter weihnachtlicher Landhaus-Schick kann erworben werden. Doch eh wir uns diesem Teil widmen, genießen wir den heißen Kakao, den es hier gratis gibt. Rustikale Sofas, Tische aus ehemaligen Kabeltrommen und Stühle laden zum Bleiben ein. Rund herum an den Wänden wird die Geschichte von Thyborøn erzählt. Mit vielen historischen großformatigen Bildern und kurzen Texten.
Ich könnte noch tausend Bilder von unserem Ausflug hier im Iskunsten Thyborøn zeigen. So schön ist das hier.
Aber gleich werden wir noch um die Ecke fahren. In das fast schon legendäre Jul-Café in der Bredegade 12. Wie das iskunsten gehört auch das Café zum Jyllands Akvariet. Und alles, was man von ihnen sieht, hat Stil. Der geht ans Herz. Genau das richtige zur Weihnachtszeit. Und genau richtig, um neugierig zu sein auf die nächte Ausstellung im Iskunsten Thyborøn. Wir jedenfalls kommen wieder und freuen uns auf den (wirklich) heißen Kakao.
Weitere Informationen zum Iskunsten Thyborøn gibt es hier…
Eine tolle Auswahl an Ferienhäusern von DanWest gibt es hier…

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