Wir Kinder von Bullerbü – Zu Besuch am ehemaligen Drehort auf Sevedstorp bei Mariannelund
Wir Kinder von Bullerbü gehören wohl zu den beliebtesten Geschichten der Astrid Lindgren. Unser Herz jedenfalls haben sie erobert und irgendwie träumen wir auch davon, so zu leben wie die Kinder von Bullerbü. Was also liegt näher als einfach mal an den Ort zu reisen, an denen die Kinder von Büllerbü gedreht worden sind. Wir fahren in die kleine Bauernsiedlung Sevedstorp der Gemeinde Pelarne nahe Mariannelund.
Von Mariannelund aus geht es über die E22 in Richtung Norden. Irgendwann weist ein Schild nach Pelarne. Hier führt die schmale Straße noch etwa viereinhalb Kilometer durch die endlosen småländischen Wälder, ehe ein kleines Hinweisschild uns auf einen Parkplatz lotst. Wie gut, dass man als Besucher das kleine Bauerndorf nur zu Fuß erreichen kann.
Schnell sind wir auf der kleinen Dorfstraße und lassen von Beginn an die drei schmalen Häuser mit ihren eingefassten Grundstücken nicht mehr aus den Augen. Hier also sind Südhof, Mittelhof und Norderhof. Hier also haben sie gewohnt, die Kerstin, Lisa, Lasse, Bosse, Inga, Britta und Ole. Zumindest im Film. Aber mag man in diser Umgebung aus seiner Traumwelt aussteigen?
Nein, ich höre sie aus den Eingängen kommen, auf die staubige Straße rennen und bereit sein für neue lautstarke Abenteuer. Würde man Bullerbü (original: Bullerbyn) übersetzen, käme man nämlich auf Lärmdorf. Wenn die Geräusche tobender udn fröhlicher Kinder denn als Lärm definiert würden….
So erfunden die Geschichte ist, so realistisch kommt sie doch daher. Der Drehort für „Wir Kinder von Bullerbü“ ist denn auch nicht zufällig ausgesucht. Vielmehr hat tatsächlich der Vater von Atrid Lindgren im mittleren Haus seine Kindheit verbracht.
Da sind die kleinen verwunschenen Gärten, die schwedischen Holzzäune, die großen Scheunen, in denen heute im Heu getobt und an anderer Stelle Kaffee und Kuchen genossen werden kann.
Die Filme aus Bullerby
Bereits im Jahr 1960 entstand der erste Film „Die Kinder von Bullerbü“. Er wurde allerdings später zu zwei Filmen geschnitten mit den Titel „Ein Wiedersehen auf Büllerbü“ und „Die Kinder von Bullerbü“.
Die heute uns bekannten Filme entstanden aber dann 1986 mit dem Titel „Wir Kinder aus Bullerbü“ und 1987 unter dem Titel „Neues von uns Kindern aus Bullerbü“.
Das große Vorbild von Astrid Lindgren war immer ihr großer Bruder, den sie in ihren Erzählungen als Lasse darstellt.
Noch heute kann man so ausgelassen sein wie die Kinder aus Bullerbü. Allerdings sollte man sich bewusst sein, Gast auf Bullerbü sein zu dürfen. Und damit die Privatsphäre der Anwohner zu berücksichtigen. Wir jedenfalls fühlen uns für einen Moment als Teil der Geschichte und träumen davon, in winterlicher Umgebung bald wieder zu kommen.

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