
Die Geschichte des Kraftfahrbundesamt (KBA) in Flensburg
Die Geschichte der Flensburger Punkte – Das Kraftfahrbundesamt (KBA) in Flensburg Die spannende Geschichte des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hat ihren Ursprung in Flensburg. Seit 1958 erfasst
Wir standen am Geirangerfjord, kurz vor sechs am Morgen, die Luft war so klar, dass man bis an die gegenüberliegenden Felswände jede einzelne Wasserader sehen konnte.
Zwei Aufnahmen mit der Leica, eine mit dem iPhone für die schnelle Übersicht danach, und weiter ging es. Am Abend, im Holzhaus in Hellesylt, dann der Blick in die EXIF-Daten. Nicht wegen der Belichtung oder der Brennweite. Sondern wegen allem anderen, was da noch drin stand.
Was die wenigsten Fotografen und noch weniger Reisende wissen: Ein digitales Foto speichert neben dem sichtbaren Bild eine erstaunliche Menge an Zusatzinformationen. Die sogenannten EXIF-Daten – Exchangeable Image File Format – werden von der Kamera oder dem Smartphone automatisch in jede Bilddatei geschrieben.
Bei Smartphones ist die Liste besonders lang. GPS-Koordinaten des Aufnahmeorts, auf wenige Meter genau. Datum und exakte Uhrzeit, sekundengenau. Kameramodell und Objektivdaten. Bei manchen Geräten sogar die Seriennummer und der Name des registrierten Besitzers. Wer mit Bildbearbeitungssoftware arbeitet, hinterlässt unter Umständen auch eine Bearbeitungshistorie in den Metadaten.
Moderne KI-Systeme gehen inzwischen noch einen Schritt weiter. Selbst wenn man die GPS-Funktion deaktiviert hat, können sie mittlerweile allein anhand des Bildinhalts bestimmen, wo ein Foto aufgenommen wurde – über erkennbare Landschaftsmerkmale, Vegetation, Architektur oder Lichtverhältnisse. Das ist faszinierend und beunruhigend zugleich.
Wir wollen hier nicht den Teufel an die Wand malen. Für die Fotografie sind diese Daten oft ein Segen. Wer drei Wochen durch Norwegen fährt und danach 2.000 Aufnahmen sortieren muss, ist dankbar für jeden Zeitstempel und jede Koordinate. Man weiß sofort, ob das Bild in Reine oder in Hamnøy entstanden ist, ob es der Morgen am Trollstigen war oder doch schon der Nachmittag am Dalsnibba.
Für die Organisation einer langen Reise durch Skandinavien sind GPS-Daten ein unverzichtbares Werkzeug. Auch für die Zuordnung von Objektiven und Belichtungseinstellungen zu bestimmten Lichtsituationen sind die EXIF-Daten Gold wert, gerade wenn man analog und digital parallel fotografiert und die Einstellungen der Filmkamera nicht automatisch protokolliert werden.
Es gibt allerdings Situationen, in denen man diese Daten nicht in die Welt hinausschicken sollte. Wer ein Foto seines Ferienhauses in den sozialen Medien teilt, liefert damit unter Umständen die exakte Adresse gleich mit – für jeden, der die EXIF-Daten ausliest.
Gleiches gilt für Bilder vom Zeltplatz an einem abgelegenen See, von einem Seeadlerhorst in der Schlei-Region oder von einem seltenen Orchideenstandort im Moor. Naturschützer warnen seit Jahren davor, die exakten Standorte sensibler Habitate zu veröffentlichen. Was als Bewunderung gemeint ist, kann in wenigen Tagen eine Schneise von Besuchern nach sich ziehen, die ein empfindliches Gebiet in kürzester Zeit beschädigen.
Die Faustregel ist eigentlich einfach: Bevor man ein Foto teilt, kurz überlegen, ob der Standort etwas ist, das man öffentlich machen möchte. Und wenn nicht, die GPS-Daten vorher entfernen. Das geht auf dem iPhone direkt in der Fotos-App, unter Android über die Kamera-Einstellungen, und am Rechner über die Dateieigenschaften oder jedes halbwegs brauchbare Bildbearbeitungsprogramm.
Und damit sind wir bei einer Frage, die über die Fotografie hinausgeht. Das Gerät, mit dem wir unterwegs fotografieren, navigieren, Unterkünfte buchen und abends im Holzhaus die Reiseroute für den nächsten Tag planen, hat Zugriff auf weit mehr als nur die Kamera. Standort, Mikrofon, Kontakte, Bewegungsdaten – die Liste der Berechtigungen, die wir im Alltag durchwinken, ist lang.
Viele fragen sich zu Recht, ob das Handy mithört, wenn plötzlich Werbung auftaucht, die verdächtig gut zu einem Gespräch von vor einer Stunde passt. Ob das technisch so funktioniert, ist umstritten. Fest steht: Das Smartphone weiß mehr über unsere Reise als jedes Tagebuch, das wir je geführt haben.
Wir haben uns angewöhnt, vor der Veröffentlichung eines Fotos einen kurzen Blick auf die Metadaten zu werfen. Nicht aus Paranoia, sondern aus derselben Sorgfalt heraus, mit der man auch die Kameratasche nach dem Fotografieren wieder verschließt. Die Technik ist nicht das Problem. Sie ist großartig, wenn man sie versteht. Aber man sollte sie eben verstehen – auch den Teil, den man nicht sieht.

Die Geschichte der Flensburger Punkte – Das Kraftfahrbundesamt (KBA) in Flensburg Die spannende Geschichte des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hat ihren Ursprung in Flensburg. Seit 1958 erfasst

Immer mehr Reisende wählen ihr Ziel nicht nur nach Landschaft oder Aktivitäten aus, sondern auch nach der Architektur der Unterkunft selbst. Ein durchdachtes Raumkonzept, hochwertige

Morgens das Kind zur Kita bringen. Am Vormittag den Großeinkauf erledigen. Am Nachmittag in den Baumarkt. Und am Abend mit der Kiste Bier an den

Pippi Langstrumpf auf Gotland in der Villa Kunterbunt (Villakulla) Wir kennen sie, wie lieben sie, die Pipi Langstrumpf aus den Astrid Lindgren-Erzählungen. Wer wollte als

Nicht jeder Urlaub muss auf Familien mit Kindern ausgerichtet sein, und genau aus diesem Gedanken heraus hat sich in den vergangenen Jahren ein eigenes Segment

Unterwegs mit der Brennweite 21mm – Das Leica Super Elmar 3.4/21mm asph. Wenn man Claus Sassenberg (messssucherwelt.com) nach dem Leica M Super Elmar 3.4 /

Aktuell hat Leica mit dem Steel Rim die erste Ausgabe des Summilux 35mm zwar technisch modifiziert aber mit der Objektivrechnung von 1961 im Programm. Um

Dörpumer Mergelkuhlen – Seen in Schleswig-Holstein Irgendwo in Nordfriesland, zwischen Husum und Niebüll, da gibt es ein kleines Dorf, das man ein wenig suchen muss.

Sorge – Flüsse in Schleswig-Holstein Die Sorge ist in minen Augen einer der schönsten Flüsse in Schleswig-Holstein und einer der Hauptakteure in der Eider-Treene-Sorge-Region. Nahe

Tundra oder Taiga – unterwegs in der Finnmark von Norwegen In Norwegen, in der arktischen Klimazone, trifft man sowohl auf die Tundra wie auch auf

Zu Besuch im VW & Retro Museum Ulfborg bei Ringkøbing Vor einigen Jahren traf ich Susi und Carsten Andersen auf dem Bulli-Treffen auf Fehmarn. Dort

In Ringebu ist mal wieder unser Quartier. Die E6 führt durch den Ort und quält mit ihrem Verkehr das gesamte Gundbrandsdal. Wohltuend ist es da,