
Wandern im Sylan (Sylarna) – unterwegs mit DNT und STF
Es ist schon lange her, da habe ich mit einem Freund eine dreiwöchige Tour mit Langlaufski und Rucksack von Hütte zu Hütte organisiert. Wir haben
Die digitale Revolution erreicht durch den Wettlauf in der künstlichen Intelligenz ihren augenscheinlichen Höhepunkt. Und die Menschheit mit dieser Entwicklung möglicherweise ihren Tiefpunk. Glaubt man führenden amerikanischen Entwicklern, kann KI Mitte bis Ende nächsten Jahrzehnts in der Lage sein, autonom die Menschheit auszurotten. Bereits aktuell ist festgestellt, dass sich die Fähigkeiten unseres Gehirns infolge der Digitalisierung rückwärts entwickeln. Um so bedeutender könnte es werden, das analoge Leben zu erhalten. Und damit einen elementaren Beitrag zu unserer Unabhängigkeit, Demokratie und Sicherheit zu leisten. Und dabei das Leben mit seinen Elementen zu fühlen und den Bezug zu diesem zu behalten.
Vielleicht bin ich rückwärts gewandt und vielleicht lebe ich in einer anderen Welt. Denn ich liebe Bargeld. Ich liebe die Begegnung an der Kasse. Wenn ich beim Bezahlen bedient statt kontrolliert werde. Und ja, ich liebe es auch, einem Smaltalk mit dem Taxifahrer zu haben. Der mir vielleicht auch eines Tages den Rollator aus dem Kofferraum holt und mir einen schönen Tag wünscht.
Ich liebe es, wenn ich den Weg zwischen Idee und Verwirklichung begleiten und verstehen kann und die Möglichkeit habe, auf diesen Prozess nach eigenen Vorstellungen Einfluss zu nehmen. Ich liebe es, einfach mal nicht erreichbar zu sein. Und nach Wochen Freunde zu treffen und sie neugierig nach ihrem Urlaub zu fragen.
Heute aber soll das alles durch künstliche Intelligenz und menschenähnliche Robotik unmöglich gemacht werden. Die armen Menschen füttern die Reichen, die Einnahmen des Mittelstandes brechen weg und wir werden immer abhängiger von Konzernen und totalitären Systemen. Das alles soll uns das Leben leichter machen, soll uns glücklicher machen. Aber stimmt das wirklich?
Mit zunehmender Informationsflut und Aufgeklärtheit denken wir weniger nach. Je mehr soziale Medien verfügbar sind und wir Freunde und Likes nach Gutdünken haben können, um so einsamer werden wir. Je mehr wir das haben wollen, was der andere hat, je mehr wir uns „inspirieren“ lassen, um so mehr geht die eigene Individualität verloren. Je bequemer wir von zuhause aus arbeiten, um so gestresster sind wir. Je geiziger wir werden, desto ärmer werden wir. In den glücklichsten Gebieten ist zugleich die Sucht und Depressivität am höchsten.
Vielleicht sollten wir einfach mal wieder unsere eigenen Hände nutzen, um den Gedanken des eigenen Gehirns Freiraum zu lassen. Vielleicht sollten wir das, was wir tun, mal wieder mit einem Lächeln tun und alles, was uns verführt, es einfacher im Leben haben zu können, zur Seite schieben und sagen: „Ich kann das selbser“.
Vielleicht treffen wir dabei Menschen, die es genauso machen. Und sind wieder gemeinsam statt einsam.
Wie fasziniert bin ich, Menschen bei ihrer Arbeit zu begegnen. Ob zuhause, beim Ehrenamt, in der Kultur oder im Beruf. Sie zu bewundern bei dem, was sie können. Ihnen in die Augen zu schauen. So lange es das gibt, möchte ich es einfangen. Festhalten. Um zu entdecken. Um zu lernen. Um zu staunen, was meine Hände zu leisten im Stande sind. Gerne portraitiere ich Dich bei Deiner Arbeit, bei Deiner Kunst. So banal sie scheint. So spannend ist sie für mich. Weil dahinter ein Mensch steht. Genau den möchte ich entdecken. Und seine Geschichte erzählen.
Schreib mir gerne unter dem Stichwort „Arbeitsportrait“ an info@weites.land

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