Leuchttürme

Leuchtturm Strukkamphuk

Leuchtturm Strukkampshuk
Leuchtturm Strukkampshuk | © weites.land

Alte Leuchttürme sind doch einfach schön, egal, wie groß oder klein sie sind. Nicht ohne Grund steht auch dieses, nur fünf Meter hohe Bauwerk, seit 2003 unter Denkmalschutz. Er steht in westlicher Sichtweite zur Fehmarnsundbrücke, ein malerischer Weg entlang des Wassers bietet sich für einen kurzen Spaziergang an, die Umgebung kann kaum schöner sein.

Ein großer Platz vor dem Leuchtturm macht Lust, im Sommer die Decke auszulegen und genau hier ein Picknick zu genießen. Dabei ist er noch aktiv, warnt als Leit-, Quermarken-, und Richtfeuer vor der Grenze der Lemkenhafener Wik und führt durch die Baggerrinne. Zunächst gab es ab 1896 einen aus Eisen erbauten achteckigen Turm, der aber 1935 durch den heutigen weißen runden Betonturm ersetzt wurde. Bis 1954 wurde das Leuchtfeuer mit Flüssiggas erzeugt, bevor es von einer elektrischen 40 Watt/220 Volt Glühlampe abgelöst wurde.

Ab dem Jahr 2000 wechselte dann die Technik auf sechs 24 Volt/150 Watt Halogenglühlampen, um mit dem Oberfeuer Flügge in Sachen Helligkeit gleichzuziehen. Denn das Helligkeitsempfinden steht in direktem Zusammenhang mit der gefühlten Entfernung.

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