Leuchttürme

Leuchtturm Schleimünde

Dort, wo sich Schlei und Ostsee verbinden, dient der Leuchtturm Schleimünde als Ansteuerungs- und Orientierungsfeuer.

Wie oft hat er sein Farbkleid gewechselt, war er bei seiner Erbauung in den Jahren 1871–1872 ein gelbes Ziegelgebilde, übermalte man ihn ab 1890 dunkelgrau, ehe er wieder seine Ursprungsfarben zurückbekam. Diese hielt aber nur bis 1910, dann wechselte er auf Hellgrau, ab 1920 in rot-weißem Würfelmuster und grauer Laterne, später schwarz-weiß gewürfelt. Heute trägt er eine Kunststoffverkleidung in schwarz-weiß. Zunächst sorgte eine Petroleumlaterne mit einer Gürtellinse von 400 mm Brennweite für ein 12 Seemeilen weit sichtbares rotes Festfeuer.

Heute ist es, wie die anderen Seezeichen, automatisiert und wird von der Verkehrszentrale in Travemünde gesteuert.

Eine Halogenglühlampe mit einer Leistung 120 V/600 W trägt das Licht 75 Meter weit. Die Blink- und Dunkelphasen wiederholen sich alle 20 Sekunden mit der An- und Austaktung von 2 + 3 + 2 + 3 + 8 Sekunden. Ein Notstromaggregat übernimmt bei einem Netzausfall die Versorgung.

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