1864

Broager, am 18. April 1864 um 12.00 Uhr

Es ist leicht bewölkt. Ein langer Konvoi an Pferdekutschen, begleitet von Krankenschwestern und Sanitätern, ist auf dem Weg nach Broager. Auf den Kutschen liegen sie, die Toten und die zum Teil schwer Verwundeten.

Im östlichen Dybol, am heutigen Campingplatz, befindet sich ein neuer Kampfplatz. Der Groll der Kanonen ist deutlich zu hören, genauso wie das Wimmern und Bangen der Soldaten, die nun, zusammen mit ihren toten Kameraden, auf dem Weg nach Broager sind. Die Toten werden schweigend zu Grabe getragen, mit den auf den Wagen liegenden Verletzten kommt man im Hof der gerade neu errichteten Schule an, die schnell als Lazarett umfunktioniert wird.

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