Museen an der Grenzroute

Zeppelin- und Garnisonsmuseum Tondern

Das Zeppelin- und Garnisonsmuseum in Tondern (Tønder)  gehört zu den Museen in Dänemark und Nordschleswig.Einst war es deutscher Luftwaffenstützpunkt. Eines der größten Luftschiffe des deutschen Kaiserreiches war hier stationiert.

Seit 1864 gehörte Tondern (Tønder) zum deutschen Kaiserreich. So kam es, dass man auch auf dem eroberten Boden militärische Einrichtungen baute. Eine dieser Einrichtungen wurde die Zeppelinbase, ein Luftwaffenstützpunkt.Während des ersten Weltkrieges beobachtete man mit ihnen die englische Flotte, um sie dann gezielt zu bombardieren.  Allerdings waren diese behäbigen Zeppeline durch Flugzeuge leicht angreifbar, außerdem konnten Aufklärungen nun auch einfacher und mit deutlich weniger Aufwand durch die Doppeldecker erfolgen. Die Luftschiffe kamen zunächst über Osteuropa zum Einsatz, doch wurden sie auch hier zunehmend angegriffen. Am 19. Juli 1918 gelang es einer englischen Bomberstaffel, diesen Stützpunkt zu zerstören.

Nach der neuen Grenzziehung im Jahr 1920 kam Tondern wieder zu Dänemark, das gelände selbst wurde fortan vom dänischen Militär genutzt. Doch seit 2003 wurde aus dem einstigen Sperrgebiet eine Naturschutzgebiet und aus dem Hangar ein kleines und spannendes Museum, welches sich mit der Zeit der Nutzung durch das deutsche Kaiserreich auseinander setzt.

Das Zeppelin- und Garnisonsmuseum hat zwischen dem 27. Mai und 28 Oktober jeden Samstag udn Sonntag zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr geöffnet.

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