Stadt

Wyk auf Föhr

Faehranleger von Wyk auf Foehr
© Föhr Tourismus GmbH

Wer Föhr meint, spricht oft in einem Zug von Wyk auf Föhr. Wyk ist sozusagen Dreh- und Angelpunkt der Insel. Hier legen die Fähren an und auch wieder ab, von hier geht es nach Amrum oder ans Festland. Wyk ist auch Ablegestelle zu den Seehundbänken oder zu den Halligen.

Und- Wyk ist seit 1819 Seebad und gehört damit zu den ältesten Seebädern in Deutschland. Selbst der dänische König Christian VIII war so angetan von Wyk, dass er Mitte des 19. Jahrhunderts den Sommer mit seinem gesamten Hofstaat hier verbrachte.

Aus dieser Zeit stammen auch noch die imposanten Jugenstilvillen und die malerischen, kleinen Inselhäuser.

In Wyk gibt es alles, was man sich in einem Ort nur wünschen kann. Die kilometerlange Promenade führt entlag des Strandes und bietet ein einzigartiges Panorama auf die gegenüberliegenden Halligen Oland und Langeneß.  An der Promenade kommt irgendwann der Musikpavilion, der zu kostenfreien Konzerten einlädt. Wie oft habe ich hier schon gesessen und mich einfach inmitten der reizvollen Seeluft und den Reaggy-Klängen treiben lassen.. Die Promenade ist so lang, dass sie fast bis nach Nieblum reicht.

Neben Einkaufsmöglichkeiten gibt es nette Cafès und die unterschiedlichsten Restaurants, eine große Badelandschaft mit Wellenbad und Sauna und beeidruckende Sehenswürdigkeiten.

Dazu gehört beispielsweise die Friesenkirche St. Nicolau im Ortsteil Boldixum. Ihr Ursprung geht zurück bis ins 13. Jahrhundert. Immer wieder wurde sie erweitert und fsaziniert heute mit ihrer spätromanischen Architektur und den prächtigen Holzornamenten.

Ein anderer fest einzuplanender Termin gilt dem Friesenmuseum. Wer etwas über die Insel mit ihrer Geschichte erfahren will, muss hier her. Schon der Eingang beeindruckt mit einem riesigen Tor aus den Kieferknochen eines Blauwals. Denn Föhrer Seeleute waren früher Walfänger.

Informationen zur Insel Föhr gibt es hier.

 

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.