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Tensfelder Au

Tensfelder Au | © weites.land
Tensfelder Au | © weites.land

Hat sich schon einmal jemand gefragt, woher das viele frische Wasser des Plöner Sees kommt? Zum einen natürlich von der Schwentine, sie sorgt für den meisten Zustrom. An zweiter Stelle kommt aber schon die wildromantische Tensfelder Au, die sich durch zum Teil undurchdringliche Landschaft windet.

Nördlich der Gemeinde Blonk im Kreis Segeberg liegen zwei Moore. Das Muggesfelder und das Tarbeker Moor sind zugleich Ursprung und Quelle dieses schönen Flusses.

Von hier aus geht es durch eine schöne Wiesenlandschaft durch das gleichnamige Gemeindegebiet Tensfeld. Nun ist die Tensfelder Au auf dem direkten Weg zum Plöner See und nimmt sich noch das Wasser mit aus dem Nehmer See, dem Muggesfelder See, dem Seedörfer See und dem Stocksee. Denn all diese wunderbaren Seen geben ihr Wasser teils direkt, teils indirekt in den Fluss ab. Im letzten Abschnitt wurde die Tensfelder Au bis 1968 verlegt, so dass dieses Gebiet seitdem über ein Schöpfwerk, also eine Pumpstation, künstlich entwässert werden muss. Nahe der Gemeinde Nehmten mit ihrem berühmten Gut leitet sie dann in den Großen Plöner See.

Die Tensfelder Au kann nicht mit dem Kanu befahren werden. Aber immer wieder kreuzen traumhafte Wanderwege diesen kleinen Fluss. Er zeigt wie kaum ein anderes Gewässer die traumhafte Ursprünglichkeit der Holsteinischen Schweiz.

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