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Sylt

Sylt
Sylt Naturgewalten | © Dr. Claus Sassenberg

Sylt ist die Insel des „Sehen und Gesehenwerdens“. Promis und solche, die es gerne wären, reisen hierher. Wer genug Geld hat, kauft eine der Immobilien als Feriendomizil und verdrängt damit immer mehr die Menschen, die hier zu Hause sind. Soziale Infrastruktur wie Schulen, freiwillige Feuerwehren, gemeinnützige Vereine folgen dem Abzug der Inselbewohner. Sylt kämpft mit dem Verlust seiner Seele.

Es ist auf Sylt wie im richtigen Leben. Wo das Geld regiert, erlahmt die Politik. Dabei ist Sylt schön, die Insel ist ein Paradies für Party, Bade- und Strandaktivitäten. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts lieben die Besucher diese nördlichste deutsche Nordseeinsel, jährlich kommen etwa 850.000 Gäste mit Flugzeug, Bahn und Schiff.

Der Hindenburgdamm

Als ich die ersten Male mit dem Zug auf die Insel Sylt fuhr, wurde ich nachdenklich, wie viel Arbeit und Material für den Bau des Hindenburgdammes erforderlich war, als dieser nach vier Jahren Bauzeit 1927 seiner Bestimmung übergeben wurde. 120.000 Tonnen Steine wurden von bis zu 1500 Arbeitern verschüttet. Aber wo kommt man in Schleswig-Holstein an so viele Steine? Mitten im Schleswig-Holstein, im Bordesholmer Land, gab es in Loop den 44 Meter hohen Aalberg, der für diesen Bau abgetragen wurde. Seitdem hat Schleswig-Holstein einen Berg weniger.

Die meisten Urlauber kommen mit der Bahn über den Hindenburgdamm. Wer die Insel mit seinem Auto verstopfen möchte, nimmt den Autoreisezug. Dabei darf man während der Bahnfahrt im Auto sitzen bleiben. Alle anderen nehmen den regulären Zug und beide kommen im Bahnhof der Inselhauptstadt, Westerland, an. Mit guten Busverbindungen oder dem Fahrrad lässt es sich entspannt über die Insel reisen. Auch zahlreiche Taxen stehen für den Transport zur Unterkunft zur Verfügung.

Ankunft

Auf dem Bahnhofsvorplatz begrüßen uns schon seit Jahren windschiefe riesige Plastiken in giftgrünen Farben. Ob sie jemand vermissen würde, stünden sie nicht hier?

Aber sie symbolisieren Wind und Sturm, beides ist auf der Insel präsent und nagt kontinuierlich und oft dramatisch an ihr. Was für die Landschaft eine tägliche Herausforderung und oft erheblichen Verlust bedeutet, ist für die Kitesurfer heilig. Sie kommen genau dannn, wenn alle anderen wieder fahren und genießen die steife Briese aus West und die aufgewühlte See. Ihr bevorzugtes Revier liegt im Süden der Insel.

Immer mehr Menschen verlassen die Insel, weil sie sich den Aufenthalt einfach nicht mehr leisten können. Sie pendeln vom Festland hierher und fühlen sich ein wenig wie Angestellte in einem Freizeitpark. Das ist die wirklich traurige und kritische Seite von Sylt.

Sylt ist aber landschaftlich sehr schön und bietet für die unterschiedlichsten Ansprüche der Touristen und Ausflügler ein breites Programm. Gosch freut sich auf die Gäste, die dort einkehren, vielleicht in der Hoffnung, den mehr oder weniger bekannten Prominenten über den Weg zu laufen, nicht anders verhält es sich mit der Sansibar. Trotzdem haben beide Gastronomien eine spannende Geschichte.

Archsum

Archsum ist das kleinste Dorf der Insel. Reetgedeckte Friesenhäuser wechseln sich mit den traditionellen Höfen ab. Ein kleiner Bach schlängelt sich durch die Landschaft. Grüne Wiesen, auf denen die Schafe weiden und gelbe blühende Rapsfelder prägen die Idylle dieses Ortes. Salzwiesen bilden den Übergang zum Meer mit seinem fortwährenden Rauschen. Archsum, das ist Abbiegen und Ankommen.

Hörnum

Ganz im Süden der Insel bildet die Gemeinde Hörnum die Landspitze. Von Weitem sichtbar trohnt der rot-weiße Leuchtturm. In dieser Umgebung sind die Gezeiten so aktiv, wie kaum sonstwo auf der Insel. Im Hafen schlagen die Segel der Sportboote und werden begleitet vom immerwährenden Rufen der Möwen. Von hier aus geht es raus mit einem der Ausflugsschiffe zu den Nachbarinseln. Bei der Rückkehr taucht die Abendsonne die Insel in ein traumhaftes Farbenspiel. Die berühmten Hörnumer Dünen erstrahlen in rot-goldenem Licht.

Hörnum ist die Gelegenheit für einen unvergesslichen und weitläufigen Strandurlaub. Teils flach ins Meer laufende Strände so weit das Auge reicht sind der ideale Raum für die Familie. Auch zu einer geführten Wattwanderung bricht man von hier auf.

Am Fuße der Düne Budersand wartet ein 18-Loch-Links-Course auf wirklich erfahrene Spieler. Denn Sylt ist bekannt für seine wechselnden und unkalkulierbaren Winde. Und hier sorgen sie selbst beim Golfspiel für Spannung.

In den Dünen finden immer wieder und ganzjährig Veranstaltungen statt. Mit dem historischen Biikebrennen wird der Winder verabschiedet und im Sommer lädt das Hafenfest zur Unterhaltung ein. Eine Strandbar freut sich auf Besuch und hat echte Inselklassiker auf der Karte.

Hörnum bietet sich für Erholungssuchende während, aber auch außerhalb der Saison an. Kommt man im kalten und stürmischen Winter durchgefroren in die gemütliche Ferienwohnung zurück, geht es mit einer Decke und einem heißen Kakao vor den Kamin, wenn draußen in der Ferne die Wellen tosen.

Kampen

Kampen und Sylt, das ist eine weit über die Grenzen hinaus bekannte Symbiose. Wer meint, etwas auf sich zu halten, verbringt seine Zeit in teuren und schönen Luxusunterkünften. Die Promidichte ist hier hoch und man ist gerne unter sich. Echte Sylter Urgesteine sind hier schon lange so gut wie ausgestorben. Wo Geld und Luxus zu Hause sind, da finden sich auch elegante Restaurants und Clubs. Die sogenannte Whiskymeile bietet eine große Auswahl dieser Gastronomie im Strönwai, wie die Straße heißt.

Eine gastronomische Besonderheit in Kampen ist die Kupferkanne. Abseits des Trubels, ein wenig versteckt und ruhig gelegen, ist dies eine romantische Gastronomie mit Herz und ein toller Ort für ein ausgiebiges Frühstück in der Morgensonne oder den entspannten Tee vor dem Kamin. Informationenen gibt es unter kupferkanne sylt.

Nahe Kampen liegt das landschaftlich bezaubernde Rote Kliff auf dem Weg zur Nordsee.

Keitum

Die Insel bietet all das, was sich in Schleswig-Holstein weit verteilt auf dem Festland findet. Das Binnenland der Insel ist geprägt von sanftigen Wiesen, fruchtbaren Feldern und weiten Pferdekoppeln. Bei Reitern ist Keitum der Treffpunkt für den vielseitigen Pferdesport.

Mittendrin liegt das wohl schönste Dorf der Insel: Keitum. Historische Kapitänshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert prägen den Ort, die zum Teil parkähnlichen Gärten werden eingerahmt durch die berühmten Friesenwälle. In Keitum befindet sich eines der ältesten Bauwerke der Insel – die Kirche St. Severin aus dem 13. Jahrhundert. Im naheliegenden Sylter Heimatmuseum zeigen sich alte Trachten, historische Alltagsgegenstände oder die einzigartigen Fliesen, wie sie so typisch sind für den nordfriesischen Raum. Unzählige Dokumente, alte Fotografien der Insel und der Seefahrt erzählen Spannendes über Sylt. Wer einen Einblick in das Leben in einem der Kapitänshäuser gewinnen möchte, der besucht das „Altfriesische Haus“. Das malerische Kapitänshaus entstand im Jahr 1739 und zeigt den Luxus des damaligen Bewohners: Die Wände sind vertäfelt, das Geschirr vergoldet und die beanspruchten Flächen mit den wertvollen Delfter Kacheln verkleidet.

List

Der Lister Ellenbogen ist ein weit über alle Grenzen hinaus bekanntes Naturschutzgebiet. Einsame Strände, traumhafte Dünen und das rauschende Meer. Im Norden der Insel zieht Ruhe ein nach dem geselligen Treiben in Westerland. Wer mit seinem Auto verheiratet ist oder den Schmuck um seinen Hals nur schwer tragen kann, nimmt die fünf Euro Maut in Kauf, um auf das Gelände zu fahren, auf dem Parkplatz wenigstens einmal auszusteigen und sagen zu können: „Wir waren da“. Wem es möglich ist, zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen, der taucht ein in eine stille und doch lebendige, ursprüngliche und karge Landschaft. Eine Herde Schafe mit etwa 300 Tieren ist hier zu Hause, liefert Küstenschutz, Wolle und eben auch Fleisch. Seeschwalben brüten in besonders geschützten Gebieten ihren Nachwuchs und man tut gut daran, den Tieren ihren Raum zu lassen. Kommt man ihren Gehegen zu nah, heißt es, Kopf einziehen und verschwinden. Die Tiere können tief fliegen, sehr tief und wenn es um ihre Brut geht, vergessen sie alle Angst. So sollte es auch selbstverständlich sein, den Hund anzuleinen.

List hat das schönste und größte Dünengebiet der Insel. Die Dünen verwehten ganze Dörfer, so wurden sie mit Heide und Strandhafer bepflanzt und sorgen so für einen ausgiebigen Küsten- und Binnenschutz.

Einige Wanderdünen sind aber als solche erhalten geblieben, sie sind die letzten an der deutschen Nordsee und die längste Wanderdüne misst stolze 1000 Meter. Bis zu vier Meter im Jahr bewegt sich eine solche Düne.

Mitten in der Dünenlandschaft steht einer der schönsten Leuchttürme der Insel und ist entsprechend eines der schönsten Fotomotive. Leider ignorieren unzählige Besucher den Küstenschutz und trampeln durch die Dünen zum besagten Leuchtturm. Ehrenamlich werden die entstandenen Pfade jedesmal wieder mühsam bepflanzt. Auch, wenn es alle machen, geben wenigstens Sie der Natur ihren Raum. Vielen Dank.

Im Hafen von List legt mehrmals täglich die Autofähre von der dänischen Nachbarinsel Rømø an. Viele nutzen diese Alternative zum Autozug und genießen das maritime Leben schon während der Anfahrt. Im Hafen selbst gibt es verschiedene Fischspezialitäten und eine ganz besondere Delikatesse kommt aus dem Watt und wurde bekannt als „Sylter Royal“. Diese Auster ist beliebt wegen ihres einzigartigen Geschmacks und hohen Fleischgehalts.

Auf Sylt spielt die Austernfischerei schon seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Wurden sie früher mit den schädlichen Schleppnetzen aus dem Meer geholt, wachsen sie heute an künstlich angelegten Zuchtbänken. Eine solche Muschelfarm gibt es sonst nur in der Nähe von Kiel. Für Austern ist sie vor Sylt aber einzigartig. Drei Jahre reifen die Muscheln heran, bevor sie auf Reet liegend zum Verkauf angeboten werden.

Morsum

Dieser Ort fällt einem nicht sofort ein und das ist gut so. Entsprechend ist Morsum der ideale Platz für einen ruhigen und entspannten Urlaub in einer atemberaubenden Natur. Im Osten der Insel gelegen, verzaubert dieses schöne Inseldorf mit seinen reetgedeckten Bauernhöfen und den weitläufigen Pferdekoppeln. Im Ort lädt die weit über 800 Jahre alte St. Martin-Kirche mit ihrem hölzernen Glockenturm zum Gottesdienst oder ihren vielfältigen Angeboten ein. Dieses imposante Gebäude ist fast zu schade, einfach nur mal eben besichtigt zu werden, es will erlebt werden.

Einen Ausflug wert ist auf jeden Fall auch das Morsum Kliff. Die über 20 Meter hohe Gesteinsformation beeindruckt durch ihre vielfarbigen und etwa 10 Millionen Jahre alten Gesteinsschichten. Informationen gibt es unter morsum kliff.

Munkmarsch

Munkmarsch gehört eigentlich zu Keitum. Idyllische Bauernhäuser prägen diesen Ort mit seinem alten Fährhafen. Vor dem Bestehen des Hindenburgdammes legten die Dampfschiffe hier an. Die Inselbahn brachte die Gäste dann in die einzelnen Orte. Heute kann man in diesem Hafen auch ankommen, im Fährhaus hat sich die Adresse der Feinschmecker etabliert, hier findet man zur Ruhe und zu sich.

Munkmarsch bietet einen kleinen Yachthafen und die Munkmarscher Bucht ist bevorzugtes Revier der Surfer. Sie haben auch den imposantesten Blick auf das sich nach Norden erstreckende Weiße Riff. Eine Wanderung zum Weißen Riff sollte auf jeden Fall auf dem Plan stehen.

© alle Galeriebilder mit freundlicher Unterstützung von Dr. Claus Sassenberg

Rantum

Sturmfluten und Flugsand haben es diesem kleinen Ort nie leicht gemacht. Mehrfach wurde Rantum komplett zerstört. Land fiel der See zum Opfer. Heute befindet sich hier, am Strandabschnitt Samoa, die schmalste Stelle Sylts mit gerade einmal 500 Metern.

So musste im Jahr 1801 bereits die vierte Kirche abgerissen werden, weil sie versandete. Erst 1964 bekam der Ort eine neue, die reetgedeckte St. Peter-Kirche. Sie befindet sich im Strandweg neben der ehemaligen Kurverwaltung.

Mittlerweile ist Rantum auf der Wattseite durch Deiche geschützt. Im Rantumbecken liegt eines der bedeutenden Vogelschutzgebiete und ein tideabhängiger kleiner Sportboothafen.

Das gute Sylter Wasser kommt aus Rantum, die Quelle liegt ganz in der Nähe des Sportboothafens. Das gute Sylter Wasser ist Exportschlager in die deutschlandweite Gastronomie und findet sich auch in den Sylter Lebensmittelgeschäften.

Das Gebäude der Syltquelle bietet regelmäßig Raum für Veranstaltungen wie Comedy und Musik, auch Lesungen und Ausstellungen finden hier ganzjährig statt.

Informationen gibt es unter kunstraum sylt.

Im Süden Rantums liegt die berühmte Sansibar. Die Erfolgsgeschichte begann als kleiner Kiosk zwischen zwei FKK-Stränden im Jahr 1978. In der Saison verkaufte der frischgebackene Inhaber Herbert Seckler Hausmannskost, Würstchen und Pommes, außerhalb verdiente er sich sein Geld auf den Butterschiffen. Nachdem ein Feuer im Jahr 1982 seinen Kiosk zerstörte, baute er ihn sogleich wieder auf – nur größer.

Heute ist die Sansibar eine Pilgerstätte für Syltreisende geworden. Neben einem riesigen Keller voll der erlesensten Weine aus der ganzen Welt gibt es hier auch neben Kaviar wohl die berühmteste Currywurst.

Informationen gibt es unter sansibar sylt.

Literatur

Tinnum

Nahe der Inselhauptstadt Westerland liegt der Strand- und Dünenort Tinnum. Im Tinnumer Tierpark leben etwa 400 exotische und einheimische Bewohner. Mitten im Park lädt ein kleiner Teich zum beliebten Tretbootfahren ein. Sylter Preise spiegeln sich allerdings auch hier im Eintritt wider.
Informationen gibt es unter tierpark tinnum.

Ein Besuch der süßen Art führt ins Gewerbegebiet Tinnum. In einer kleinen, roten und lichten Holzhalle entstehen besondere Glücksmomente. Hier werden immer wieder neue Schokoladenkreationen erfunden, von Hand produziert und auch von Hand verpackt. Mehr als 350 Sorten sind bereits im Repertoire. Eine Besuch lohnt sich allemal, auch ich freu mich jedes Mal, wenn mir von Sylt eine dieser Sylter Schokoladen mitgebracht wird.

Ein weiterer Besuch, der sich ausdrücklich lohnt, ist das Stammhaus dieser Schokoladenmanufaktur auf Sylt: das Café Wien in Westerland.

Informationen gibt es unter feinste schokoladen von sylt.

Tinnum ist ein echtes Familienparadies vor den Toren Westerlands. Zahlreiche Wander- und Radwege ziehen durch die Umgebung und weißer feiner Sand  lädt zum Sonnen, Burgen bauen und Baden ein. Umsäumt wird der Ort von den endlos weiten Pferdekoppeln, Reiten macht in dieser Umgebung echte Freude.

Wenningstedt

Die Heidelandschaft um Wennigstedt-Braderup ist ein Traum für Spaziergänger und Radfahrer. Aber auch die idyllische Dünenlandschaft und die elend langen weißen Strände machen Wenningstedt zu einem Paradies für Strandurlauber. Das Rote Kliff ist von hier aus gut erreichbar und fasziniert mit seinem urigen Farbenspiel. Hundebesitzer buchen diesen Urlaub wegen guter Angebote für Tierliebhaber und der entspannten Umgebung.

Im Sommer gibt es einen echten Inselzirkus, dort werden die kleinsten Urlauber zu den größten Artisten, aber auch sonst gibt es genug Angebote

Westerland

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© Dr. Claus Sassenberg

Die Inselhauptstadt Westerland, sie steuert man zuerst an, reist man mit dem Zug. In Westerland pulsiert das Leben, Kasino, Kurzentrum, Erlebnis-Wellenbad und eine Einkaufszone entschädigen für die wenig romantische Architektur. Viel ist hier los in den zahlreichen Geschäften und Restaurants. Gosch ist mit seiner Fischrestaurant für viele ein Muss, aber es gibt auch gleichwertige Alternativen mit dem Makel, eben nicht „Gosch“ zu heißen.

Was wäre Sylt ohne Strand und so bietet auch Westerland einen breiten und gut besuchten Strand und entlang führt eine breite Promenade. Sie ist der Freiluft-Treffpunkt in Westerland, die Musikmuschel lädt ein, den Konzerten zu lauschen und sich dabei entspannt nach hinten zu lehnen, die Augen zuzumachen und die frische, salzige Luft zu spüren.

Am Brandenburger Strand bietet der Fun Beach einen Raum für zahlreiche Aktivitäten, hier können auch diverse Sportgeräte und Accessoires ausgeliehen werden.

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© Dr. Claus Sassenberg

Ein großes Aquarium mit Korallen und Wassertunneln rundet das Angebot in seiner Vielfalt ab.

Einen enstpannten Besuch in echter Kaffeehausatmosphäre bietet das Wiener Café in der Strandstraße 13, dem Haupthaus der Sylter Schokoladenmanufaktur.

Sylt lädt alljährlich im Januar zum Gourmet-Festival ein, auch der Kampener Literatursommer findet weit über die Grenzen hinaus zunehmend Anklang. Ein wirklich internationales Highlight ist der Windsurf World Cup Sylt. Er zieht die besten Surfer aus der ganzen Welt an und sorgt für ein fröhlich buntes Spektakel in der temperamentvollen See.

Informationen gibt es unter surf weltcup sylt.


Sylt Strand

© Dr. Claus Sassenberg

Sylt muss sich jeden Tag zu allen Jahreszeiten immer neu mit den Naturgewalten der Nordsee auseinandersetzen. Kaum eine Insel ist mehr bedroht als Sylt. Bei jeder schweren Sturmflut blicken wir sorgenvoll zum höchsten Punkt Deutschlands. Immer wieder brechen Inselteile ab und verschwinden im Meer. Das Wasser spült jährlich etwa eine Million Kubikmeter Sand fort, der aufwendig wieder künstlich vorgespült werden muss.

Spannendes über die Naturgewalten und den ständigen Kampf um den Erhalt der Insel bietet das Erlebniszentrum Naturgewalten.

Informationen dazu gibt es unter erlebniszentrum naturgewalten sylt.

Überall in Deutschland sieht man Autoaufkleber mit der Sylter Kuh oder der Sylter Silhouette. Wer hier einmal war, ist stolz darauf, hier gewesen zu sein. Menschen, die Sylt mit ihrem Herzen erlebt haben, werden begeistert erzählen und wiederkommen. Nicht nur zur Sommerzeit.

Literatur und mehr

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.