Botanischer Garten

Staudengarten am Noldemuseum

Hoch im Norden Deustchlands und zugleich am nördlichsten Zipfel Schleswig-Holsteins lebte der berühmte Maler Emil Nolde. In Zeiten des NS-Regimes soll er mit Bildern bezahlt haben, um überleben zu können.

Der expressionistische Maler lebte von 1867 bis 1956 und liebte Blumen. Überall, wo er lebte, schuf er einen Garten. So auch in Seebüll, einem Ortsteil von Neukirchen in Nordfriesland. Hier entwarf er sein eigenes Haus und, natürlich auch seinen Garten. Die Wege legte er in Form der Anfangsbuchstaben seiner Frau Ada (A) und seines Namens Emil ( E) an und genau so sind sie heute noch erhalten.

Wohl geplant hat er die Anordnung der Pflanzen und so bilden die farbenfrohen Stauden das Haupaugenmerk seines parkähnlichen Gartens. In Noldes Sommergarten ist von April bis Oktober Blütezeit.

Garten und das unter Denkmalschutz stehende Noldehaus können besichtigt werden, ein Abstecher von Niebüll ist sehr zu empfehlen.

Informationen gibt es unter noldestiftung seebüll.

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.