Fotoblog Norwegen

Preus Fotomuseum Horten

Preus Fotomuseum Horten in Südnorwegen | © weites.land
Preus Fotomuseum Horten in Südnorwegen | © weites.land

Wer von Westschweden aus nach Südnorwegen fährt, sollte versuchen, die Fährverbindung Moss–Horten über den Oslofjord zu nehmen. Sie bietet auf ihrer 30-minütigen Fahrt eine alternative Abwechslung zum Tunnel nach Drammen oder zur Stadtdurchfahrt von Oslo.

Und ist man erst einmal in Horten, ist der Besuch des schönen Hafenstädtchen eigentlich Pflicht, auf jeden Fall aber ein Ausflug zur Museumsinsel. Neben dem berühmten Marinemuseum pilgern hier vor allem die Fans der Fotografie ins Nationale Fotomuseum Norwegens.

Öffnungszeiten:
Juli–August: täglich 11.00 – 16.00 Uhr
September–Mai: Donnerstag – Sonntag 11.00 – 16.00 Uhr

Und das kann sich mit seiner auch im Ausland vielbeachteten Sammlung sehen lassen. In den historischen Gebäuden der Marine untergebracht, geht es vorbei an einem alten U-Boot und den musealen Geschütztürmen durch einen kleinen Eingang, dann hinauf in die vierte Etage.Bereis am Eingang wartet die riesige Reproduktionskamera, in der man sicherlich drei Menschen verstecken könnte.

Leif Preus gründete das Fotomuseum im Jahr 1976, doch 1995 kaufte der norwegische Staat diese beeindruckende Sammlung und zog 2001 damit auf die heutige Museumsinsel Karljohansvern. Genau auf dieses Schild sollte man auch an der Straße achten, will man diese Anlage besuchen.

Die Sammlung widmet sich in erster Linie der norwegischen, aber in beeindruckender Weise auch der internationalen Fotografie. Sie präsentiert die vielen Varianten der Bildpräsentation, von den unterschiedlichen Entwicklungsverfahren bis hin zu den vielfältigen Alben und Präsentationsmappen. Die unterschiedlichsten Kameras, Entwicklung- und Studiogeräte sind hier zu finden aus allen relevanten Epochen der Fotografie.

Neben einer reichhaltigen Bibliothek beschäftigt sich ein eigener Konservator um den Erhalt des Bildmaterials.

Neben der reinen Ausstellung gibt es aber gerade auch aktive Projekte, um beispielsweise Kinder und Jugendliche an die Fotografie heranzuführen. So setzen sich die Gruppen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten auseinander.

Weitere Informationen auf den offiziellen Auftritten des Museums:

flickr

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