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Nikon-Key Mission 170 – Unser Fototest

Förde-Boulevard in Glücksburg mit der Nikon Key Mission 170 | © weites.land
Förde-Boulevard in Glücksburg mit der Nikon Key Mission 170 | © weites.land
Wir brauchen Bilder, viele Bilder. Und jeden Tag machen wir uns Gedanken, wie wir unser Projekt wirtschaftlich und trotzdem anspruchsvoll gestalten. Ein wesentlicher Punkt ist dabei auch die Fotografie. Nun geht es hier weniger um Kunstfotografie als um die Wiedergabe der von uns besuchten Örtlichkeiten. Wir wollen auch in Zukunft keine Situation beschönigen, aber auch mit unseren Bildern möglichst nicht langweilen.

Eine Idee war somit die Anschaffung einer der neuen Nikon Action-Kameras. Mit ihr kann man eben fotografieren und filmen, man hat sie immer dabei, ohne, dass sie groß auffällt.
Der Berater im Technik-Markt riet uns unbedingt zur KeyMission 170, sie wäre die Richtige für unsere Zwecke.

Förde-Boulevard in Glücksburg mit der Nikon Key Mission 170 | © weites.land

Förde-Boulevard in Glücksburg mit der Nikon Key Mission 170 | © weites.land

Ein wenig haben wir uns überreden lassen und sie ein paar Stunden lang getestet.  Ein sonniger Spaziergang auf dem Förde–Boulevard in Glücksburg sorgte für die Motive.
So klein die Kamera ist, so klein sind auch ihre Bedientasten. Ein wenig Fummelei gehört dazu. Gerade zum Fotografieren ist sie schwer zu halten, außer, man kauft sich das nun wirklich völlig überteuerte Zubehör. Überteuert schon deswegen, weil die Kamera mit all möglichen Ergänzungen im Billiglohnland China produziert wird.

Was wir sofort vermissen, ist eine kleine Handschlaufe, die man ohne Mühe hätte berücksichtigen können. Will man die Kamera in der Hand halten, sind Finger auf der Abbildung aufgrund des extremen Weitwinkels unvermeidbar.

Förde-Boulevard in Glücksburg mit der Nikon Key Mission 170 | © weites.land

Förde-Boulevard in Glücksburg mit der Nikon Key Mission 170 | © weites.land

170° Weitwinkel auf Kleinbild bezogen, das ist schon eine besondere Herausforderung. Landschaft und Architektur mit ihr aufzunehmen erfordert absolut gerade Haltung dieser Kamera, schnell verzieht sich sonst bogenförmig das ganze Motiv. Auch dürfen senkrechte Gegenstände nicht unmittelbar vor der Linse erscheinen, gnadenlos verbiegt sich alles, was hier vor die Linse kommt.

Wir kommen zum Entschluß, dass diese Kamera sicherlich eine tolle Action-Kamera ist, zum Fotografieren aber nicht konzipiert wurde. Diese ist sicherlich nützlich für Zeitraffer-Aufnamen. Zu einem späteren Zeitpunkt würden wir bestimmt mal mit ihr filmen, wenn der Bildstabilisator wirklich hält, was er verspricht.

Zunächst aber werden wir für unsere Zwecke die Key Mission 80 von Nikon vorziehen.

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.

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