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Naturpark „Lauenburgische Seen“

Naturpark Lauenburgische Seen
Naturpark Lauenburgische Seen | © weites.land

Der Naturpark Lauenburgische Seen liegt so weit im Süden, dass wir ihn zu lange haben links liegen lassen. Bringt man Schleswig-Holstein nur mit seinen Küstenlinien in Verbindung, dann versäumt man eine einzigartige Region. Und so haben wir uns aufgemacht, diesen Teil Schleswig-Holsteins, zwischen Lübeck und der Elbe zu entdecken. Das war auf jeden Fall nicht unser letzter Besuch im ersten und damit ältesten Nationalpark Schleswig-Holsteins.

Die im Naturpark Lauenburgische Seen befindichen Städte Ratzeburg und Lauenburg sind historische Juwelen, deren Charme man sich unmöglich entziehen kann. Alleine 40 Seen verteilen sich über den Naturpark und der verrückteste Bahnhof, den ich je gesehen habe, befinet sich mittendrin, in Schmilau.

Durch den Naturpark zieht sich die einst modernste künstliche Wasserstraße, der Elbe-Lübeck-Kanal. Die berühmte Salzstraße führt von Lüneburg nach Lübeck genau hier durch und ist heute einer der schönsten Rad- und Wanderwege mit historischem Hintergrund. Der 117 Kilometer lange Naturparkweg verbindet den Naturpark Lauenburgische Seen mit den vier weiteren Naturparks in SchleswigHolstein. Er ist wohl die schönste und intensivste Art, unser Binnenland zu entdecken. Unterwegs warten viele Hofcafés und idylische Gastronomien auf uns.

Heidegebiete und ausgedehnte Wälder, Moore und eben die vielen Seen bieten eine eindrucksvolle Landschaft, in der zunehmende selten gewordene Tierarten eine neue Heimat finden. Der 2.400 Hektar große Schaalsee bildet die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.

Im Jahr 1961 wurde der 474 km2 große Naturpark Lauenburgische Seen gegründet und zählt damit zu den ältesten in Deutschland.

Besondere Punkte, die es zu entdecken gibt

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