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Hohwachter Bucht

Hochwachter Bucht | © weites.land

Sanfte Hügel, weiße Strände, weites Land: Irgendwo auf der Mitte zwischen Kiel und der Insel Fehmarn weist ein Schild zwischen den gelb blühenden Rapsfeldern nach Hohwacht. Von hier aus ist es ein kurzer Weg zu den malerischen und zum großen Teil feinsandige Stränden.

Ostseebad Hohwacht | © weites.land

Ostseebad Hohwacht | © weites.land

Von Kiel aus kommend biegen wir kurz hinter Lütjenburg nach Hohwacht ab. Die schmale Straße schlängelt sich durch die malerische Landschaft hinunter bis ans Meer. Ein großer Parkplatz bietet genug Platz und wir kommen ohne Hindernisse an den Strand. Zugegeben, wir haben es nicht weit. Und so kommen wir zu allen Jahreszeiten genau hierher.

Im Sommer bieten die beliebten Strände mehr als genug Platz für uns Gäste, die vielen Strandkörbe schaffen ein kleines Refugium und unvergessen bleibt der weite Blick über die Hohwachter Bucht. Im Frühjahr und im Herbst genießen wir die elend langen Spaziergänge bei Wind und Wetter, nehmen die ersten und die letzten Sonnenstrahlen in uns auf. 

Wenn Hohwacht in die Winterlandschaft eintaucht, die Tage kürzer und der Wind eisiger werden, treibt nicht selten das Eis in die Bucht und sorgt vor wolkenverhangenem Himmel für eine bizarre Landschaft. Dann freuen wir uns auf eines der kleinen, familiären Cafés und wärmen uns bei Kakao und Kuchen auf. 

Mit dem Bikebrennen auf dem großen Parkplatz verschwindet dann auch wieder der gefühlte Winter und wir freuen uns auf die neue Saison. Empfehlen können wir die Hohwachter Bucht zu allen Jahreszeiten und wir selbst genießen vor allem unsere Urlaube außerhalb der Saison.

Hochwacht

Ostseebad Hohwacht | © weites.land

Ostseebad Hohwacht | © weites.land

Hohwacht bleibt für uns das kleine Fischerforf mit seinen gerade einmal 900 Einwohnern. Besonders außerhalb der Saison genießen wir das familiäre und echte Leben dieses Dorfes. Es ist ein Stück  Zuhause geworden und es ist unbeschreiblich, was für eine entspannte Atmosphäre dieser Ort mit seiner Vielfalt ausstrahlt.

Irgendwie ist hier für jeden Geschmack etwas dabei – von der traumhaften Ferienwohnung, den schönen Ferienhäusern bis hin zum Luxushotel mit allem, was man sich für einen schönen Wellnessurlaub wünscht.

Ein romantisches Dinner auf einer Seebrücke für Ihre Familen- oder Hochzeitsfeier, wo gibt es so etwas außerhalb der Werbung, wenn nicht hier? Auf der Flunder wird dieser Traum wahr. Diese Seebrücke ist so einzigartig wie der ganze Ort.  Und sie ist zu einem neuen Treffpunkt von Hohwacht geworden: Strandgottesdienste, Konzerte und viele Veranstaltungen finden genau hier statt. Weil die Bauform eine moderne Interpretation einer Flunder ist, hat sich die Seebrücke weit über die Grenzen hinaus als „Hohwachter Flunder“ einen Namen gemacht.

Kleine Cafés und Fischrestaurants mit Blick auf Dünen und Meer, die beliebte Fischbude, der Bäcker am Strand, all das macht das kleine Dorf ganz groß. Die kleine Kapelle im Ortszentrum lädt zu Gottesdiensten ein und die Kirchengemeinde bemüht sich auch um ein wunderbares Programm für ihre Gäste. In der Spielerlebniswelt „Piratenlager“ gehen kleine Seebären mit einem echten Piratenschiff auf große Schatzsuche.

Vom Leuchtturm aus behalten sie die Gegner genau im Auge und können im Notfall schnell und sicher über die Seilbahn flüchten. Aber auch ganz normale Sand- und Wasserflächen für die Strandpiraten stehen zur Verfügung. Der Abenteuerspielplatz ist nur wenige Meter vom Meer entfernt und unterstreicht einmal mehr die Familienfreundlichkeit dieser Region. Von Hohwacht an den Strand sind es immer nur wenige Meter.

Ein befestigter Weg führt entlang der Appartementhäuser und Hotels und ist nur durch die halbhohen und romantischen Dünen vom feinsandigen Strand getrennt. Der Wind haucht durch das Seegras und das graue Holz zeichnet die Spuren dieser herrlichen salzigen Luft. Der Strand fällt flach ins Wasser ab und ermöglicht ein sicheres Gefühl beim Baden mit Kindern.

Weissenhäuser Strand

Weißenhäuser Strand | © weites land

Weißenhäuser Strand | © weites land

In direkter Nachbarschaft zu Hohwacht befindet sich das Kontrastprogramm. Eine Urlaubshochburg vor der Kulisse eines feinsandigen Strandes mit Animation, einer subtropischen Badelandschaft unter Glas und einem spannenden Dschungelland machen Erlebnisurlaub zu allen Jahrezeiten hier an der Ostseeküste möglich. Im Dschungelland warten Kaimane und Schlangen auf unseren Besuch und wer sich am Anschluss austoben möchte, nutzt die Wasserski- und Wakeboardanlage Wawaco. Zahlreiche Restaurants und Animationsprogramme sorgen für einen munteren und erlebnisreichen Ausflug und viele Gäste kommen genau hier wieder her.

Lütjenburg

Den Ort Lütjenburg lässt man auf dem Weg zum Meer gerne mal links liegen. Und verpasst damit einiges. Der Luftkurort Lütjenburg hat viel aus seiner 800-jährigen Geschichte zu erzählen und lädt mit seiner wunderschönen und historischen Altstadt ein. Da ist das barocke Rathaus, der historische Marktplatz , die St. Michalis-Kirche oder das alte Fährhaus. Jedes für sich ein Blickfang mit einer spannenden Geschichte. Der Bismarckturm aus dem Jahre 1898 bietet einen tollen Panoramablick, der bei klarer Sicht bis nach Dänemark reicht. In der direkten Umgebung warten das Eiszeitmuseum und die Turmhügelburg aus Holz darauf, entdeckt zu werden.

Schloss Salzau

Neben den vielen Gütern im Lande gibt es auch einige Schlösser. Zu den schönsten gehört ohne Zweifel das Schloss Salzau. Mit seiner schönen Parkanlage liegt es direkt am Selenter See. Bis zum Jahr 2011 war Schloss Salzau auch Landskulturzentrum. Doch Schleswig-Holstein war nich länger bereit, diese Aktivitäten finanziell zu fördern und bietet seitdem dieses prachtvolle Gebäude in dieser malerischen Umgebung zum Kauf an. Der Ausgang ist ungewiss.

Selenter See

Der zweitgrößte Binnensee in Schleswig-Holstein ist der Selenter See. Viele kleine und verträumte Dörfer säumen dieses weitläufige Gewässer und zahlreiche verwunschene Buchten laden zum Baden ein. Der See ist auch ein ideales Kanurevier. Er bildet die Grenze zum Naturpark Holsteinische Schweiz.

Gut Panker

Seit mehr als 500 Jahren liegt Gut Panker auf der Hügelkette oberhalb der Ostsee. Schon von der Straße aus genießen wir im Sommer den Blick über die weiten und gelb blühenden Rapsfelder und das am nahen Horizont auftauchende Meer. Zwischen Schönberg und Lütjenburg liegt das Gut mit seiner kleinen Kapelle  und dem imposanten Torhaus. Die mit weißen Brettern eingezäunten Koppeln geben den Pferden Raum zum Grasen und die alten Wirtschaftsgebäude vermitteln ein Gefühl für die Zeit der letzten 500 Jahre.

Irgendwie scheint die Zeit stehen geblieben zu sein und doch ist alles so präsent, so lebendig. Das Gut Panker hat sich einen Namen mit seiner Trakehnerzucht gemacht. Etwa 80 Menschen leben und arbeiten auf dem Gut. Neben dem normalen Hofleben öffnen die kleinen Läden und Galerien mit Kunst und Handwerk.

Das über 200 Jahre alte Wirtshaus „Ole Liese“ wurde nach dem Lieblingspferd des Fürsten von Hessenstein benannt und lädt heute als exklusives Restaurant und Hotel in ein besonderes und historisches Ambiente ein.

Informationen gibt es unter gut panker

Aussichtsturm Hessenstein

Hessenstein

Hessenstein | © weites.land

Das recht flache Schleswig-Holstein mit seinen hügelähnlichen Bergen bietet quer durch das Land  Aussichtspunkte, die viele andere Regionen in den Schatten stellen. Einer dieser Höhepunkte ist der Aussichtstrum „Hessenstein“. Auf einem der höchsten Hügel, ach nein, Berg, dem Pilsberg, wurde er im Auftrag des Landgrafen Friedrich von Hessen in den Jahren 1839 bis 1841 im neugotischen Stil errichtet.

Der Aufstieg auf den 17 Meter hohen Turm wird mit einem unbeschreiblichen Blick über die weite Landschaft der Hohwachter Bucht belohnt. Ist die Luft klar, dann sieht man von hier aus die Kräne der Kieler Werften, quer über die Ostsee die Insel Fehmarn und die dänischen Inseln und im Landesinneren den wirklich höchsten Berg, den Bungsberg.

Der achteckige Turm steht unter Denkmalschutz und ein besonderes Detail sind die farbigen bleiverglasten Fenster des Turmes.

Der Turm hat eine durchaus romantische Bewandtnis, auch, wenn die schwedischen Könige bis heute nicht so ganz vorbildlich in ihren Gefühlen sind. Diese Geschichte hier spielt aber bereits im 17. Jahrhundert und berichtet vom schwedischen König Prinz Friedrich von Hessen-Cassel. Er schenkte seiner Geliebten, dem Hoffräulein seiner Frau, die ostholsteinischen Güter Klamp, Hohenfelde, Schmoel und Panker. Ach ja, einmal Geliebte des schwedischen Königs sein. Jedenfalls verlieh König Wilhelm I. von Preußen im Jahr 1868 den vier Gütern die Bezeichnung „Herrschaft Hessenstein“. Der König wurde im Jahr 1871 Deutscher Kaiser.

Für den Eintritt in den Turm ist eine 1 € Münze erforderlich.

Eselpark Nessendorf

Familie August hat sich hier seit 1973 der Zucht der wunderbaren Esel verschrieben. Mittlerweile ist daraus ein weithin bekannter Esel- und Spielpark mit zahlreichen Angeboten für die ganze Familie entstanden. Weit mehr als 100 Esel sind hier zu Hause, wie zum Beispiel dieser zottelige Andalusische Riesenesel, der Nessendorfer Hausesel oder der Deutsche Zwergenesel.

Ja, und während Esel immerhin zwei Buchstaben, das „I“ und das „A“ sprechen können, gewinne ich den Eindruck, dass die Besucher dieses Parks gerade einmal das langgezogene „O“ herausbekommen. Nämlich dann, wenn sie diese kleinen unbeholfen tapsigen Eselfohlen zu Gesicht bekommen. Dieser Park ist etwas fürs Herz und wir wissen gar nicht, ob wir die Esel streicheln sollen, eine Kutschfahrt mit ihnen unternehmen oder uns einfach einmal für ein paar Stunden hier als Eselpfleger bewerben sollen.

All das ist hier möglich, aber auch viele Spielangebote und eine tolle Spielscheune für Kinder sorgen dafür, dass der Aufenthalt bis Toresschluss hinausgezögert wird. Informationen gibt es unter eselpark nessendorf

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.