Maria Wern – Kripo Gotland

Gotland entdecken | Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel (Pojke försvunnen)

Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel | © ARD
Maria Wern, Kripo Gotland – Kinderspiel | © ARD
Während die alleinerziehende Mutter Charlotta (Tintin Anderzon) mit Nachbarn einen ausgelassenen Abend verbringt, verschwindet ihr zehnjähriger Sohn Andreas (Noa Samernius). Maria Wern (Eva Röse) fühlt mit der Frau, die schon einmal einen Sohn verlor.

Kurz darauf wird ein zweiter zehnjähriger Junge (Saveli Westin), der weißrussische Sasha, als vermisst gemeldet. Während die Polizei in einem Großeinsatz nach den beiden sucht, stirbt der vorbestrafte Kleinkriminelle Krister „Kicke“ Lundin (Bert Gradin) bei der Detonation einer Autobombe. Ein Zinnsoldat unter dem Beifahrersitz führt die Kriminalinspektorin in Andreas’ Kinderzimmer, wo sich neben jeder Menge Kriegsspielzeug auch eine scharfe Handgranate befindet. Es handelt sich um das gleiche russische Modell, mit dem auch Lundin in die Luft gesprengt wurde.

Der Verdacht fällt auf Andreas’ Vater Tommy Nilsson (Benny Haag), der mit Lundin in krumme Geschäfte verwickelt war. Als sie Nilsson in seinem Haus ermordet auffindet, zerschlagen sich Marias Hoffnungen auf eine rasche Klärung des Falls. Die schwer misshandelte Russin Nadja (Helena Nizic) bringt die Inspektorin auf die Spur des russischen Zuhälters Kossack (David Dencik), der auf einem im Hafen vor Anker liegenden Frachter ein illegales Bordell betreibt. In diesem Etablissement hat sich auch der aufstrebende Lokalpolitiker Martin Ahl (Anders Ekborg) vergnügt – der seither von Kossack erpresst wird. Doch was haben die beiden verschwundenen Jungen mit Ahls Machenschaften zu tun? In diesem nordischen Krimi nach einem Anna-Jansson-Roman bewahrheitet sich für Maria Wern eine Binsenweisheit: Kriegsspielzeug ist für Kinder ungeeignet.

Eva Röse überzeugt in der Rolle der warmherzigen Inspektorin, die trotz harter kriminalistischer Arbeit ihre Pflichten als fürsorgliche Mutter nicht vergisst. Während die Polizistin männerspezifische Verbrechen wie Waffenhandel und Prostitution aufklärt, wird die spannende Geschichte aus der Perspektive von Frauen erzählt. (Text: ARD)

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