Schiffssetzungen

Gotland entdecken | Ansarve hage Schiffssetzungen (Skeppsättningar)

Auf dem Weg nach Gnisvärd kommt man an der größten Schiffssetzung Gotlands vorbei. Sie ist schon so alt, wie wohl nur Steine werden können. Ihre Entstehung geht bis auf etwa 800 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurück und ein Grabmal in diesem nahezu perfekten Zustand in einem Alter von etwa 2800 Jahren zu entdecken, das ist wahrlich besonders.

In einer kleinen Waldlichtung gleich neben der Straße liegt das Boot, mit dem einst die Menschen ins Totenreich übersiedelten. Stolze 47 Meter ist es lang, es hat eine Breite von sieben Metern und Bug und Heck sind etwa 1.30 Meter hoch.

Doch es ist nicht das Einzige. Oft wurden solche Steinsetzungen in gruppen angeordnet und so finden sich etwa 50 Meter südlich parallel zu diesem Grabmal ein weiteres, und nochmals 100 Meter weiter nochmals eine solche Schiffssetzung. Oft sind solche Grabmäler in Nord-Süd-Ausrichtung angeordnet, da man sich in dieser vorchristlichen Zeit astrologisch orientiert hat, in diesem Fall nach Sonne und Mond.

Ganz in der Nähe verteilen sich weitere kleine Gräber, deren Ursprung sogar aus der früheren Bronzezeit zurück geht.

Etwas nördlich der Straße befindet sich eine weitere Besonderheit: ein Megalithgrab. Diese Grabmahle aus der Steinzeit findet sich häufiger in Europa, auch in Schweden. Auf Gotland allerdings ist dieses das einzige seiner Art.

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.

Schreibe uns Deine Meinung