Museen an der Grenzroute

Freilichtmuseum „Bådfolk ved Vidåen“ Hoyer (Højer)

Freilichtmuseum „Bådfolk ved Vidåen“ Hoyer (Højer). Fotografiert mit Leica M7 und Summilux M 1.4 50 asph. new auf Kodak Portra 160 | © mare.photo
Freilichtmuseum „Bådfolk ved Vidåen“ Hoyer (Højer). Fotografiert mit Leica M7 und Summilux M 1.4 50 asph. new auf Kodak Portra 160 | © mare.photo
Das kleine Freilichtmuseum „Bådfolk ved Vidåen“ Hoyer (Højer) liegt nur wenige Meter östlich der alten Schleuse an der Vidå, im deutschen auch „Wiedau“ genannt. Sie zeigt das Leben der Fischer auf dem drittgrößten Fluss Dänemarks und dem Ruttebüller See etwa zwischen 1870 und 1920. 

In dieser Zeit gab es etwa 100 Fischer auf der Wiedau (Vidå) und dem Ruttelbüller See (Rudbøl Sjø). Heute gibt es vielleicht noch 15 Binnenfischer. Das älteste Fischerhaus dieser kleinen Ausstellung stammt aus dem Jahr 1870. Mit diesem Haus im Mittelpunkt entstand ab 1990 eine Nachbildung einer historischen Umgebung. Als Besucher bekommt man in solcher Umgebung vielleicht ein wenig Gefühl für das Leben der Fischer vor etwa 100 Jahren über das abwechslungsreiche und auskommende Leben an diesem Fluss. Die Fischer und die Bewohner dieser Umgebung hatten vielfältige Aufgaben. Dazu gehörten der Deichbau, der Warentransport bis nach Tondern (Tønder) und eben die Fischerei. Inder Ausstellung wird auch eine Räucherei gezeigt, wie sie zu der Zeit in dieser Umgebung üblich war.

Zu den täglichen Aufgaben gehörte auch die Pflege und Instanthaltung der Ruderboote, wie sie ebenfalls ausgestellt sind.

Es lohnt ein Abstecher zu Fuß vom Parkplatz westlich der Schleuse, welcher nur etwa 10 Minuten von dem kleinen Freilichtmuseum entfernt ist. Ein paar Sitzbänke und Tische laden zum Verweilen ein, vielleicht auch für ein Picknick in dieser einzigartigen und berührenden Umgebung.

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