Inseln Stadt

Fehmarn

Fehmarnsundbruecke
Fehmarnsundbrücke | © weites.land

Meinen ersten Ostseeurlaub verbrachte ich als Kind auf der Insel Fehmarn. Wir fuhren mit dem Zug, mit der legendären Schnellzug-Diesellokomotive V 200, die ich bis dahin nur aus Modellbahnkatalogen kannte. Es ging durch weites Land, über die beeindruckende Fehmarnsundbrücke

mit dem herrlichen Ausblick auf den Fehmarnsund, auf diese riesige Ostseeinsel. Ein kleines, privates Quartier hatten wir und sind jeden Tag an den Strand gegangen, haben uns in ein Lokal gesetzt, von deren Tischen ich direkt auf diese riesige Bogenbrücke schauen konnte, die ich dann gerne gemalt habe.

Lange ist das her, in Sichtweite waren die Grenzboote der DDR, doch heute, fast 40 Jahre später, ist Schleswig-Holstein meine Heimat geworden und die Insel, die habe ich nie vergessen. Immer wieder fahren wir zu einem Ausflug hierher, besuchen die vielen Leuchttürme oder gehen am Strand entlang.

Manchmal geht es zum Fährbahnhof und wir überlegen, spontan nach Dänemark überzusetzen. Aber, wir bleiben hier.

Insel der vier Jahreszeiten

Gutes Wetter ist hier fast garantiert, denn mit durchschnittlich 2000 Sonnenstunden im Jahr gehört Fehmarn zu den sonnenreichsten Gegenden in Deutschland. Für viele ist Fehmarn mit seiner Transitroute „Vogelfluglinie“ der Weg via Dänemark nach Skandinavien. Viele Menschen kommen aber auch hierher, um sich fernab des Alltags zu erholen, auszuspannen und die Sonne zu genießen.

Fehmarn im Winter

Fehmarn im Winter | © weites.land

Wenn in der dunklen Jahreszeit der Ostwind weht, der Winter in Schleswig-Holstein Einzug hält, dann ist er hier am intensivsten. Wir sind zu allen Jahreszeiten auf der Insel und jede Jahreszeit verdient es, in ihrem Reiz entdeckt zu werden. Fehmarn ist vielseitig und manchmal vergisst man es, auf einer Insel zu sein.

Immerhin ist sie die drittgrößte, hat eine Länge von 78 Kilometern und eine Fläche von 185 Quadratkilometern und ist umgeben von herrlichen weißen Sandstränden und atemberaubenden Steilküsten. Im Binnenland wechseln sich riesige Felder, im Mai der gelb blühende Raps, so weit das Auge reicht, Wiesen und Binnenseen ab und kleine romantische Fischerdörfer laden mit ihren bodenständigen Angeboten zum Verweilen und Bummeln ein. Seit vielen Jahren ist Fehmarn auch bekannt für sein riesiges Aquarium, in dem große Haie und Rochen, aber auch der giftigste Fisch der Welt, der Steinfisch, zu Hause sind. Kommen Sie mit, auf eine kurze Reise auf die beeindruckende Insel und vielleicht werden Sie inspiriert, Ihren nächsten Ausflug, Ihren nächsten Urlaub genau hier zu verbringen.

Der größte Kleiderbügel der Welt
Fehmarnsundbrücke

Fehmarnsundbruecke | © weites.land

So könnte man es beschreiben. Mit 963 Metern Länge von Weitem sichtbar erinnert die Architektur in der Tat an einen Kleiderbügel, gemeint ist aber die beeindruckende Fehmarnsundbrücke. Ihr höchster Punkt ragt 63 Meter über den Meeresspiegel und mit ihren 21 Metern Breite hat sie Platz für zwei Fahrspuren, einen Fußgängerweg und eine eingleisige Bahnverbindung. Sie gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen Schleswig-Holsteins und wurde 1996 unter Denkmalschutz  gestellt. Seit dem 30. April 1963 verbindet sie Fehmarn mit dem Festland. Bei Wind ab Windstärke 8 wird sie für PKW mit Anhänger und leere LKW gesperrt, bei Sturm folgt die Totalsperrung.

Inselhauptstadt Burg

St. Nikolai-Kirche:   Burg auf Fehmarn, das ist sehr geläufig, wenn man von der Insel Fehmarn spricht. Das beeindruckendste Gebäude ist wohl die Backsteinkirche St. Nikolai aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde dem Schutzpatron der Seefahrer gewidmet und entsprechend nach diesem benannt. Wer einmal auf der zweitgrößten Ostseeinsel, auf dem schwedischen Gotland war, wird die Verwandschaft der Architektur dieser Kirche wiedererkennen.

St. Jürgen-Kapelle:   Eine weitere evangelische Kirche ist die St. Jürgen-Kapelle südöstlich vom Ortszentrum von Burg im Kapellenweg. Dabei handelt es sich um einen gotischen Backsteinbau, der auf einem Fundament aus Findlingen steht. Bedeckt ist sie mit einem schlichten Satteldach, auf dem ein Kreuz angeordnet ist.

St. Franziskus- Xaverius-Kirche:  Katholische Gemeinden haben es in Schleswig-Holstein ungleich schwerer, so ist diese St. Franziskus- Xaverius-Gemeinde recht jung. Ihre Kirche wurde nach etwa zweijähriger Bauzeit am 03. Dezember 1955 geweiht. Burg ist mit seinen etwa 6000 Bewohnern das größte Dorf der Insel und verwaltet hier, im Südosten Fehmarns gelegen, die ganze Insel. Hier lässt es sich gut bummeln im Umfeld der zierlichen und gut erhaltenen Altstadthäuser. Zahlreiche Restaurants und Geschäfte spiegeln das einzigartige Leben in dieser Umgebung. Seit dem Jahr 1974 ist Burg Ostseeheilbad.

Burgstaken
Tümmler in Burgstaaken

Tümmler in Burgstaaken| © weites.land

Große Speicherhäuser ziehen sich entlang des Hafens. Die Kutter haben angelegt und die Fischer trocknen und reparieren die Netze für den nächsten Fang. Frisch vom Kutter gibt es den fangfrischen Fisch. Von hier aus starten die Hochseeangeltouren. Wollten Sie schon immer mal einen Getreidesilo besteigen? Hier ist es möglich. Die Kletteranlage nimmt Sie 40 Meter mit in die Höhe. Dabei wird auf Sicherheit höchsten Wert gelegt.

Burgtiefe
Burgtiefe auf Fehmarn | © weites.land

Burgtiefe auf Fehmarn | © weites.land

Man kann sich über die Bausünden der 1970er Jahre aufregen oder sie als gegeben hinnehmen. Sie gehören einfach dazu und haben sich in die Landschaft eingefügt. Was aber in diesem Fall vielen Menschen unbewusst ist, dass es sich hier um das Ergebnis eines Wettbewerbes handelte, den einer der berühmtesten Designer des 20. Jahrhundert gewann und hier in Burgtiefe realisieren durfte. Arne Jacobsen. Er hat ein Gebäude geschaffen, in dem man wirklich aus jedem Zimmer einen Blick zum Strand hat. Und das zu Jugendherbergspreisen. Diese Miniappartements, komplett ausgestattet, erinnern mich an meine Kindheit in Italien. Vielleicht erwacht in mir so etwas wie ein Retrocharme. Wer sich hier einbucht, hat den Strand gleich gegenüber. Entlang geht es an Cafés und Fischbrötchen und später über einen langen Holzsteg durch die Natur – immer am Strand entlang.  An den Hochburgen mit eigenen Balkonen liegt auch das Kur- und Freizeitzentrum. Mit Blick auf die Ostsee gibt es hier das Erlebnisbad mit Wellenanlage und Wasserrutschen, Sportanlagen und einen modernen Yachthafen. Nur wenige Minuten vom Strand entfernt befindet sich der große Parkplatz. Burgtiefe ist mit seinen Anlagen quer durch alle Generationen beliebt und das mehr als einen Sommer lang.

Literatur

Petersdorf

Petersdorf hat eine Königin. Sie bleibt ein Jahr im Amt. Und dann – wird wieder alles gelb und ihre Nachfolgerin bittet zum Tanz. Denn jedes Jahr im Mai, wenn die Rapsfelder Fehmarn in eine gelb blühende Landschaft versetzen, ist Rapsblütenfest. Und für ein Jahr lang ist dann die Auserwählte die Rapsblütenkönigin.

St. Johannis-Kirche:   Weit sichtbar ist hier die St. Johannis-Kirche. Ihr spitzer Turm ragt 64 Meter in die Höhe und ist etwa 20 Seemeilen weit sichtbar. Der Kirchturm ist der höchste der vier Inselkirchen und als Orientierungspunkt in den Seekarten eingetragen. 64 Linden umkreisen die Kirche mit dem anliegenden Friedhof. Im Inneren der Kirche fällt der gotische dreiflügelige Altar auf, der im 14. Jahrhundert ins Kirchenschiff kam und als Hauptwerk gotischer Schnitz- und Fasskunst gilt. Sehenswert ist auch die alte Kalksteintaufe. Besonders einzigartig und wertvoll ist der Altarschrein aus dem 15. Jahrhundert.

Lemkenhafen

Ein bezaubernder Ort, den man nicht gleich im Blick hat, ist der südwestlich gelegene Lemkenhafen. Dieses Dorf ist bei Seglern und Surfern bekannt, aber auch Ausflügler, die den Charme eines gewachsenen Fischerdorfes erleben möchten, sind hier herzlich eingeladen. Einige kleine Cafés und Restaurants, ein Inselhotel und vor der Haustüre ein entspanntes maritimes Flair. In der Nachbarschaft wartet das Mühlenmuseum. Die Windmühle wurde im Jahr 1787 gebaut, um Gerste und Weizen zu Grütze und Graupen zu mahlen. Etwa fünf bis sechs Gesellen und einige Hilfskräfte verrichteten hier tagtäglich ihre schwere Arbeit. Im Jahr 1954 wurde die Mühle stillgelegt und wurde vom Verein zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer übernommen und dient heute als Mühlen- und Landwirtschaftsmuseum.

Landkirchen

Petri-Kirche:   In Landkirchen wurde um das Jahr 123o auf einem kleinen Hügel die Petrikirche erbaut. Die Petrikirche aus Backstein besitzt einen kleinen Dachreiter, das ist so etwas wie ein angedeuteter Kirchenturm, auf dem dann meistens eine Uhr sichtbar ist. Die Kirche wurde im Jahr 1638 um das hölzerne Glockenhaus, dem Glockenstapel erweitert.  Er steht wie ein kleiner Kirchturm mit ein paar Metern Abstand vom Kirchenschiff.

Bannesdorf

St. Johannis-Kirche:   Bannesdorf hat eine wunderschöne Feldsteinkirche. Vermutlich stammt sie aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Ihre erste offizielle Erwähnung findet sich im Jahr 1359. Erst im Jahr 1701 kam der hölzerne Glockenturm dazu.

Puttgarden

Fehmarn002Wenn man den Begriff „Vogelfluglinie“ hört, denkt man sofort an die Fährverbindung von Puttgarden ins dänische Rødby. Puttgarden hat einen echten Fährbahnhof. Denn die Züge bringen sich selbst bis auf das Schiff und fahren dann mit der Fähre nach Rødby, von dort geht es weiter nach Kopenhagen. Im 20-Minuten-Takt sind die Fähren von Scandlines unterwegs und so hoffen viele, dass die umstrittene Fehmarnbelt-Querung nicht kommt. Wir genießen jedenfalls die Überfahrt mit dem Schiff und würden sie immer einer Tunnel- oder Brückenquerung vorziehen. Das Rauschen des Meeres, das Möwengeschrei, die Bockwurst vom Schiffskiosk, das dumpfe Hupen der Schiffssirene, 20 Minuten einfach mal nicht am Steuer sitzen, all das würde uns fehlen.

Peter und Paul Kapelle:   In der Nähe Puttgardens gab es von 1198 bis ins Jahr 1644 die „Peter und Paul Kapelle“. Zugrunde lag eine Bitte des Papstes an den dänischen Herrscher Knud VI.. Die Pilger, die vom dänischen Lolland hierher kamen, wollten in der Kapelle für die gute Überfahrt danken und spendeten in den eichernen Opferstock der Kapelle. Man nannte ihn „Strand-Block“. In den Zeiten der Kapelle war er vor dieser am offenen Strand zugänglich. Er ist erhalten geblieben und befindet sich heute in der St. Jürgen-Kapelle in Burg. Die Reformation beendete den Einfluss des Papstes im Norden Europas, doch diente die Kapelle bis dahin als ein Wallfahrtsort auf dem Pilgerweg. Heute steht an dieser Stelle eine kleine Schutzhütte mit Glockenturm und eine Gedenktafel, die an diese Kapelle erinnert.

Meereszentrum Fehmarn

Wie ist es wohl, mitten unter Haien zu sein oder wenn über einen der große Rochen gleitet? Das ist erlebbar im Meereszentrum Burg auf Fehmarn. Haie schwimmen vor einer riesigen Glaswand auf uns zu in einer einzigartigen Korallenwelt, ein Glastunnel führt mitten durch ein weiteres Becken mit den großen Fischen. Kleinere Aquarien zeigen auf beeindruckende Weise die große Vielfalt unserer Meere. Vier Millionen Liter Wasser füllen diese Becken und lassen uns genauso dem Seepferdchen und dem bunten Clownfisch näher kommen aber auch den Moränen und den Kugelfischen. Informationen gibt es unter Meereszentrum Fehmarn

Badestrände

Fehmarn008Wer nach Fehmarn kommt, der will eines: so schnell wie möglich ans oder ins Wasser. Die meisten Strandkörbe finden sich im Süden der Insel, dort befindet sich der größte Badestrand. Der 2,5 Kilometer lange Bandestrand ist südlich des Ortes Burg gelegen, am Fuße der Fehmarnsundbrücke. Bis zu 1500 Strandkörbe machen das Sonnenbad zum entspannten Erlebnis. Die Strände fallen flach ab ins Wasser, was es für Eltern mit Kindern überschaubarer macht. Gleich am Strand findet sich das moderne Wellenbad mit Kinderbecken, Sauna- und Wellnesslandschaft und einem Fitnessbereich.

Leuchttürme

Fehrmarn ist wohl die Insel mit den meisten Leuchttürmen. Eigentlich sind es ja schon immer reine Funktionsbauten gewesen, doch immer wieder ziehen sie uns in ihren Bann. Die fünf Leuchttürme der Insel Fehmarn sind Sinnbild für das maritime und bodenständige Leben auf dieser Insel und jeder hat auf seine ganz eigene Art einen unverwechselbaren Charme.

Leuchtturm Flügge

Leuchtturm Flügge | © weites.land

Leuchtturm Flügge:  Er hat 162 Stufen bis zur Galerie und wer es nicht glaubt, kann es gern nachzählen. Denn dieser Leuchtturm kann besichtigt werden. Bei klarer Sicht sieht man von hier aus über die ganze Insel und bis nach Dänemark. Er befindet sich mitten im Naturschutzgebiet Krummsteert und verrichtet hier seit 1916 zuverlässig seinen Dienst. Ein kleines Gartencafé wartet am Fuße des Leuchturmes gern auf seine Gäste. Verliebte können hier in den Sommermonaten heiraten. Für Anfragen und Terminabsprachen ist hier das Standesamt Fehmarn unter der Telefonnummer 04371  – 506 140 oder 506 142 erreichbar.

Leuchtturm Westermarkelsdorf

Leuchtturm Westermarkelsdorf | © weites.land

Leuchtturm Westermarkelsdorf:   Im Nordwesten Fehmarns sichert seit 1881 das Orientierungs- und Warnfeuer des Leuchtturmes Westermarkelsdorf die Fahrt durch den Fehmarnbelt. Viele Urlauber kommen in seine Nähe, um dieses schöne Bauwerk mit seiner roten Laterne zu besuchen. Der achteckige Turm mit seiner auffälligen Galerie hat eine Höhe von 17,70 Metern. Er steht unter Denkmalschutz und ist immer noch in Betrieb.

Leuchtturm Strukkampshuk

Leuchtturm Strukkampshuk | © weites.land

Leuchtturm Strukkamphuk:  Er sieht ein wenig aus, als hätte er einen gewaltig auf den Deckel bekommen und sei dann im Erdboden versunken. Nur fünf Meter schaut er noch hinaus. Aber er hat die erforderliche Höhe und so, wie er ist, auch seine eigene Schönheit. Seit 1896 tat hier sein Vorgänger seinen Dienst, ehe er vom jetzigen Leuchtfeuer im Jahr 1935 abgelöst wurde. Der weiße Leuchtturm Struhkkamphuk bildet das Unterfeuer für den Flügger Leuchtturm und steht unter Denkmalschutz.

Leuchtturm Dahmeshöved

Leuchtturm Dahmeshöved | © www-weites.land

Leuchtturm Staberhuk:   Er ist wohl die beliebteste Vorlage für die Urlaubsfotos und selbst der Maler Ernst Ludwig Kirchner hat hier einige Zeit gelebt und diesen Leuchtturm in seinen Bildern verarbeitet. Im Jahr 1903 entstand dieses Leuchtfeuer im Südosten der Insel. Zunächst entstand er in gelben Backsteinen. Doch die frische Meeresluft hat ihm auf der Westseite stark zugesetzt. So wurden an dieser Seite die gelben durch rote Steine ausgetauscht.

Leuchtturm Marienleuchte | © weites.land

Alter Leuchtturm Marienleuchte | © weites.land

Leuchtturm Marienleuchte:  Er hat den Charme der 60er, wurde im Jahr 1964 in Dienst gestellt und löste den 160 Meter entfernt stehenden Luchtturm von 1832 ab. Der alte Leuchtturm steht unter Denkmalschutz und ist dringend in liebevolle Hände abzugeben, denn er verfällt zunehmend. Der Neubau muss als Nachfolger zusätzliche Aufgaben auch auf der Vogelfluglinie übernehmen, für die der alte nicht geschaffen war.

Naturreservat

Fehmarn liegt auf der berühmten Vogelfluglinie. Und der Name ist Programm. Jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst nehmen abertausende Zugvögel den Weg nach Skanidinavien oder zurück. Im westlichen Teil der Insel nahe des Ortes Bojendorf liegt das Wasservogelreservat Wallnau. Über 80 Vogelarten finden in dem etwa 300 Hektar großen Naturschutzgebiet ihren Platz. Vor allem Graugänse, Teichrohrsänger oder Säbelschnäbler sind hier zu Hause. Hier ist der Mittelpunkt der Vogelfluglinie zwischen Skandinavien und dem im Winter wärmeren Mitteleuropa. Der NABU (Naturschutzbund) steht mit seinem Infozentrum in den Monaten März bis Oktober  für alle Interessierten gerne zur Verfügung. Das Reservat ist eines von dreien auf der Insel. Es ist gerade einmal 400 Jahre her, dass dieses Reservat eine Bucht in der Ostsee war. Aber durch die Strömung versandete die Bucht und es entstand Ende des 19. Jahrhunderts ein neues Feuchtgebiet. Für die landwirtschaftliche Nutzung ungeeignet kaufte der NABU mit einigen Partnern das Gelände und betreut seit 1975 naturinteressierte Besucher. Informationen gibt es unter wasservogel.reservat wallnau

Sportaktivitäten

Die Insel glänzt mit einem großen Angebot und bester Infrastruktur für sportliche Veranstaltungen und Unternehmungen. Hier findet jedes Jahr die internationale Kite-Surf-Trophy statt. Aber auch für Sufer, Golfer, Reiter, Taucher, Segler und Beachvolleyballspieler bietet die Insel vielfältige Möglichkeiten.

 

Jeder Artikel wird weiter entwickelt, angepasst, ergänzt. Wenn Sie Anregungen oder Erlebnisse, historische und aktuelle Bilder haben, gerne mit uns zusammenarbeiten oder sich an dieser Stelle präsentieren möchten, dann schreiben Sie an redaktion@weites.land.