Dänemark

„Es wird keine Mehrbelastung für deutsche Autofahrer geben…“

Der Grenzort Padborg ist zugleich Start- bzw. Zielpunkt des Gendarmstien | © weites.land
Grenzroute und Gendarmstien entlang der dänisch-deutschen Grenze | © weites.land
….so verlogen versuchte der amtierende Bundesverkehrsminister Dobrindt aus der bayrischen CSU uns die Maut schmackhaft zu machen. Abgesehen davon, dass die widerliche ausländerfeindliche und im Nazijargon  vorgebrachte Grundidee „Ausländer sollen zahlen“ ein Sprachschatz der NSDAP wäre und damit einer angeblich christlichen Partei eigentlich zuwider laufen müsste. Doch nun zahlen wir- als Ausländer und es bestätigt sich einmal mehr die Lüge aus dem Ministerium. Denn

Dänemark erwägt nun auch eine Maut nach deutschem Vorbild, von der wohl sehr stark deutsche Autofahrer betroffen sein dürften. Ab 2020 soll es nach dem Willen der dänischen Regierung los gehen, auch, wenn der amtierende schleswig-holsteinische Verkehrsminister Bernd Buchholz (FDP) hofft, dass die Dänen vernünftige Skandinavier bleiben.

Übrigens, die dänische Maut soll die Dänen nichts kosten, nur die Ausländer. Die Dänen sollen über die KFZ-Steuer entlastet werden, während für ausländische Straßennutzer bis zu 130 EUR im Jahr fällig werden. Etwa 40 Millionen EUR soll es dem dänischen Staat por Jahr bringen.

Also, liebe FDP, oder auch SPD,  solltest Du die nächste Koalition bilden, dann wäre es doch mal ein Anfang, das Kippen der deutschen Maut zur Bedingung zu machen und so zu zeigen, dass wir uns für ein offenes und grenzenloses Europa stark machen.

Und wenn nicht, es bleiben ja immer noch die dänischen und die deutschen Verbraucher, die mit einem Boykott des anderen Landes jeweils beweisen können, dass sich ein D-first nicht rechnet, sondern Offenheit und Großzügigkeit dem anderen gegenüber.

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