Amt

Amt Dänischenhagen

Das Amt Dänischenhagen umfasst das Gebiet Schwedeneck. Aber was genau zu Schwedeneck gehört, weiß keiner. Dabei ist die Gemeinde Schwedeneck nur einer, wenn auch der schönste Teil des Amtes. Das größte Geschenk für das Amt ist die traumhafte Lage zur Ostsee. Dies weiß das Amt allerdings auch durchaus unkreativ zu nutzen- in Form von Wegelagerei bis ins kleinste Dorf selbst zu den unfrequentiertesten Zeiten durch das Ausweisen gebührenpflichtiger Parkplätze und entsprechender Kontrollen. Dass Gäste für dieses Abkassieren eine Gegenleistung bekommen, darf allerdings nicht erwartet werden.

Dänischenhagen

Auf der Halbinsel Dänischer Wohld ist der Ort Dänischenhagen zuhause.  In der Gemeinde Dänischenhagen, zu der auch die Ortschaften Freidorf, Kaltenhof, Kuhholzberg, Lehmkaten, Scharnhagen, Sturenhagen und Uhlenhorst gehörden, befindet sich zugleich der Sitz des Amtes Dänischenhagen. Etwa 3.900 Menschen sind hier zuhause, die vielen Ortschaften der Gemeinde lassen auf die geringe Bevölkerungsdichte schließen. Dabei liegt das Amt nahe der Stadt Kiel und bietet somit eine bevorzugte Wohngegend. Auch die Landschaft, die Nähe zur Ostsee und zum Schwedeneck sind gute Gründe, seinen Urlaub in einer der hiesigen Unterkünfte zu buchen.

Noer

Den Ort Noer habe ich vor Jahren ganz zufällig entdeckt und komme seitdem immer wieder gern hier her. Damals war es noch unkompliert, auch außerhalb der Saison am Wegesende nahe des Strandes zu parken und ein paar Meter zur Steilküste zu laufen- bis das Amt Dänischenhagen eben diese berühmte zusätzliche Einnahmequelle entdeckte. Selbst an Tagen, an denen nichts los ist, wird irgendwann ein pflichtbewusster Mensch genau hier her fahren und kontrollieren, ob sich an diesem außerhalb der Saison recht einsamen Weg nicht doch Kasse machen lässt. Nun hat das Dorf am Rande einen Acker mit einem Parkautomaten bestückt und freut sich auf die klingenden Münzen während der Saison.

Ansonsten ist es ein recht beschaulicher und gemütlicher Ort, in dem man eben gerne unter sich ist. Gepflegte Häuser und Gärten und ein dichter Wald an der Gemeindegrenze, der zur Ostsee hin an der Steilküste endet, sind allemal einen Spaziergang wert.

Dabei entdeckt man in dieser Gegend ganz unerwartet ein echtes Mauseleum. Graf Christian Carl August von Noer und seine Frau Sophie Mathilde Carmelita haben hier auf Wunsch des Grafen ihre letzte Ruhe gefunden. Dafür hatte der Graf den Platz im Schloßpark persönlich ausgesucht. Der Graf, verstorben am 25. Dezember 1881, wurde am 26. Dezember 1882 in die Grabeskapelle überführt, seine Gemahlin, gestorben am 11. August 1912, wurde hier beigesetzt.

Wo es einen Grafen gab, da kann ein Schloß nicht weit sein. In der Tat, von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, befindet es sich eingewachsen am Ortseingang. Heute dient das ehrwürdige Gebäude als Jungendbildungs- und begegnungsstätte.

Zur Gemeinde Noer gehört auch der in traumhafte Lage und im Sommer von Insidern für seinen naturbelassenen Strand geschätze Ort Lindhöft.

Schwedeneck

Schwedeneck, das ist weites Land, das sind blühende Rapsfelder, Steilküsten, naturbelassene Strände, Wald, Felder und Meer, so weit das Auge reicht. Schwedeneck, das ist zurückschrauben, für sich sein, zur Ruhe finden und durchatmen.

Schwedeneck ist Ostsee pur, ohne Schnörkel, ohne Animation. Hier gibt es Fischbrötchen, einen Golfplatz, das ein oder andere kleine Restaurant und ein paar Ferienwohnungen. Alles andere ist Natur. Was Schwedeneck in der Gemeinde Dänischenhagen mit Schweden zu tun hat, erschließt sich für mich nicht, aber zumindest schaut man von hier in Richtung Skandinavien, meiner zweiten Heimat. Schwedeneck ist eine wenig bekannte Urlaubsregion, aber das tut seiner Faszination keinen Abbruch. An den Strandwegen begegnen sich wirklich alle Generationen, über alle Jahreszeiten hinweg. Die Landspitze liegt zwischen der Kieler Förde und der Eckernförder Bucht.

In der Ferne erkennt man den komplett im Wasser stehenden „Kieler Leuchtturm“. Von Laboe aus gibt es an lauen Sommerabenden Fahrten mit dem Schiff dorthin. Die Steilküsten sind bis zu 30 Meter hoch, schmale Pfade velaufen durch den Wald und geben einen malerischen Blick über die Ostsee frei. Schwedeneck ist ein Zusammenschluss von etwa 10 Gemeinden zu einem Ostseebad. Weniger als 3000 Menschen leben hier und arbeiten entweder in der Landwirtschaft oder in den benachbarten Städten Eckernförde und Kiel. Vor allem Campingurlauber kommen gerne hierher, aber eben auch Stadtflüchtende aus den genannten Städten. Vor allem für Familien mit kleineren Kindern sind die Strände toll, sie sind weitläufig, teilweise als Stein- oder auch Sandstrand, vor allem fallen sie aber sanft und flach ins Wasser ab.

Einen Leuchtturm gibt es es hier, in Bülk, er kann während der Saison besichtigt werden. Aus 22 Meter Höhe gibt es dann nochmals einen unvergleichlichen Blick über die schöne Landschaft bis hin nach Laboe oder nach Eckernförde. Am Fuße lädt eine kleine Gastronomie ein, die auch Ansprechpartner für den Leuchtturm ist.

Surendorf bietet sich als Ausgangspunkt an. Hier gibt es den ein oder anderen kleinen Laden und auch die Tourist-Info. Der feinsandige Strand ist großzügig und im nahen Strandkiosk und im Restaurant wird gut für uns gesorgt. Nicht weit von hier gibt es einen Verleih für Surfboards und Treetboote. Natürlich werden Kurse angeboten. Eine kleine Promenade mit einigen Strandkörben, den Sand und das Meer vor den Füßen und das romantische Möwengeschrei  über uns lassen uns die Zeit vergessen. Wir genießen jeden Sonnenstrahl und als Hintergrundmusik dieses gleichmäßige und kraftvolle Rauschen der Ostsee.

Für alle, die in einer besonderen Umgebung schwitzen wollen, befindet sich in Surendorf eine echte Strandsauna. Im Sommer findet die eine oder andere Beachparty statt, die Ostsee lädt dann förmlich zum romantischen Bad bei Vollmond ein.

Die Menschen, die hier leben, freuen sich auf die Gäste und kommen schnell mit ihnen ins Gespräch.

Am kurabgabepflichtigen Strand von Surendorf kommt jeder auf seine Kosten, FKK und Hundestrand sind vorhanden und ein großer Parkplatz ganz in der Nähe sorgt für die Entspannung gleich vom Start weg.

Krusendorf ist bezaubernd. Nun habe ich eine besondere, emotionale Bindung an diesen Ort, weil hier, auf dem Friedhof dieser wunderschönen Dorfkirche ein kleines Mädchen von Freunden seine Ruhe gefunden hat. Ja, Surendorf ist damit für mich auch ein ganz besonderer Ort der inneren Ruhe geworden.

Diese Kirche, sie ist neben einem Ort der Stille und Besinnung auch eine wunderschöne, ganz persönlich eine der schönsten in Schleswig-Holstein. Sie malt schon von Weitem die Silhouette dieses typischen kleinen Ostseedorfes mit seiner bäuerlichen Struktur. Reetgedeckte und schöne kleine Häuser verleihen dem Ort seinen eigenen Charme. Hier entdecken wir die Langsamzeit. Es lohnt sich, den Weg zum Strand zu Fuß zu gehen, zwischen den Feldern geht es zum Steilufer und dann die Holztreppen hinunter zum schmalen Steinstrand.

Regelmäßig bin ich im Meer zusammen mit meinem Hund geschwommen und einige Leute blieben gerührt stehen. Kinder sprachen schon vom blonden Seehund. Oberhalb des Strandes blühen die landwirschaftlich genutzten Felder.

Dänisch Nienhof wird eins mit seiner Landschaft. Auf sanften Hügeln ist er eingebettet in die Felder und Wälder der Umgebung. Die Natur zeigt sich vielerorts in ihrer Ursprünglichkeit und reicht hinunter bis an die Ostsee. Ein kleines Strandrestaurant hat sich hier einen Namen gemacht und so kommen die Menschen gerne an diesen Ort, um zu brunchen, einen spanischen Abend zu erleben oder direkt am Strand in dieser zauberhaften familiären und modernen Gastronomie ihre Hochzeit zu feiern.

Fereinwohnungen laden ein, in dieser einzigartigen Umgeben zu bleiben und in sie einzutauchen. Strandkörbe bieten einen wohligen Rückzugsort, während die Kinder sich auf dem Spielplatz am Wasser austoben. Der wunderschöne Strand ist seine Kurabgabe mehr als wert. Die Umgebung macht Lust auf Bewegung, zu Fuß oder auch mit dem Rad.

Hohenhain: Wer sich immer mal den Ostseewanderweg vorgenommen hat, bekommt in Hohenhain einen Eindruck von der unbeschreiblichen Schönheit dieses Weges. Der dichte Laubwald grenzt gleich an die Steilküste und umhüllt den Weg zum beeindruckenden Gutshaus, was bekannt ist für seine vielseitigen Veranstaltungen. Möwen schreien, die Waldvögel singen und all diese Tiere lassen sich dabei begleiten von der Sinfonie des Meeres. Nur wagen Sie es nicht, dieses Anwesen zu betreten oder gar ein Foto zu machen, wir wurden beschimpft und fortgejagd.

Binnenland und Küste werden eins und man mag sich kaum entscheiden, welchen der Wege man denn nehmen soll. Aber dort am Strand, da bleiben wir und lassen die Zeit an uns vorbeirauschen. Irgendwann, dann geht irgendein Weg schon irgendwo zurück. Aber jetzt, da sind wir hier.

Stohl: Echte Steilküsten und ein Blick bis auf die dänischen Inseln und auf die gegenüberliegende Fördeseite nach Laboe, vorbeiziehende Schiffe des Nord-Ostsee-Kanals und die großen Fährschiffe auf der Route von Kiel nach Skandinavien – das macht diesen Flecken Erde so spannend. Vor dem Ort Stohl treffen sich die Kieler Förde und die Eckernförder Bucht und man mag sich gar nicht entscheiden, den Weg oberhalb der Steilküste zu nehmen oder die steile Holztreppe hinunter zum Strand abzusteigen und mit den Wellen zu laufen. In den Sommermonaten verwandeln sich die Felder in ein blühendes Farbenmeer und so fröhlich diese Farben beeindrucken, so offen und herzlich sind die Menschen hier zu uns Gästen.

Sprenge: So schnell sind wir von der Küste im Binnenland. Ein paar Kilometer landeinwärts und schon gibt es weitläufige Wald- und Wiesenlandschaften. Hier hört man den dumpfen Glockenschlag der entfernten Kirche, während die Grillen im wilden Gras zirpen und die weißen Wolken am blauen Himmel ihres Weges ziehen. Umgeben von Moor und Naturschutzgebieten laden die Rad- und Wanderwege ein, entdeckt zu werden. In der Nähe befindet sich der Olympiahafen Schilksee von 1972.

Birkenmoor: Ein wenig abseits des Ostseestrandes genießen die Reiter die ungestörte Umgebung und die Nähe zum Meer. Das schöne Gut liegt zentral in diesem kleinen Ort und sorgt als Reiterhof für reges Treiben. Aber auch Radfahrer und Wanderer haben den Ort und die Landschaft für sich entdeckt, in nur 3000 Meter Entfernung erreicht man die Küste. In Birkenmoor berfindet sich das größte private Feuerwehrmuseum und erzählt mit der liebevoll zusammengetragenen Sammlung über den dörflichen Zusammenhalt.

Grönwohld: Eines dieser schönen Gutshäuser befindet sich hier, in Grönwohld. Unweit dieses imposanten Gebäudes schlängelt sich diskret der Weg an dem idyllisch gelegenen Campingplatz vorbei zum Strand. Ganz in der Nähe gibt es eine Surfschule und einen ausgewiesenen Hundestrand.

In dieser Umgebung sollten einmal angehende Jäger ausgebildet werden. Doch nun dient das Hegelehrrevier vor allem dem Eintauchen in die hiesige Natur. Ganz gleich, ob eine Schulklasse oder erwachsene Naturliebhaber, fachkundig und spannend taucht man ein in die ursprüngliche Umgebung mit ihren Pflanzen und Tieren.

Strande

Das kleine Fischerdorf in Nachbarschaft zum Olympiaort Schilksee zieht mit den ersten Sonnenstrahlen Scharen an Ausflüglern an. Fischbrötchen, ein kleiner Sport- und Fischerhafen, kleine Hotels und im ganzen Dorf verteilte Ferienwohnungen bieten die ideale Mischung für einen entspannten und doch erlebnisreichen Urlaub. Am Ortsausgang in Richtung des Leuchtturm Bülk befinden sich die schönen, wenn auch zum Teil schmalen und steinigen Strände. Hier treffen sich Surfer, Badegäste und Meerblicker vor der Kulisse der Kieler Förde. Die großen und kleinen Schiffe  des Kieler Hafens und des Nord-Ostsee-Kanals kommen an Strande vorbei.

In Bülk führt die schmale Sackgasse bis zum Leuchtturm direkt am Meer entlang. Bei Sturm kommt die Gischt hoch über die Straße, eine faszinierende Salzwasserdusche erwartet Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Abgesehen vom für die Fahrzeuge schädlichen Salz beachte man die faustgroßen Steine, die mit der Gischt auf die Straße kommen. Von daher ist es alles andere als ratsam, so spannend es auch ist, hier auf der Straße stehen zu bleiben. Schon gar nicht für die folgenden Autos, die vielleicht dem Spaß gerne entkommen würden.

Der Leuchttürm Bülk kann in der Saison besichtigt werden. Aus 22 Mete Höhe gibt es einen unvergleichlichen Blick über die schöne Landschaft bis hin nach Laboe oder nach Eckernförde. Am Fuße lädt eine kleine Gastronomie ein, die auch Ansprechpartner für den Leuchtturm ist.

Für Spaziergänger und Strandbesucher geht es hier weiter entlang der Ostsee bis zur nahe gelegenen Steilküste. Ein großzügiger Strand aus Sand und Steinen fällt flach ins Wasser ab und ist ein lauschiger und selten übervölkerter Platz zum Sonnen und Sein.

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