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„Aidabella“ muss in der Kieler Förde aufstoppen

Seenotrettungskreuzer BERLIN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Seenotrettungskreuzer BERLIN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)
Es sollte am Donnerstagmorgen, 22. Juni 2017, der letzte Moment einer beeindruckenden Schiffsreise werden: das Einlaufen in die Kieler Förde. Doch für eine 73-jährige Bremerin endete die Kreuzfahrt stattdessen auf dem Seenotrettungskreuzer BERLIN der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Die Seenotretter mussten die Frau mit Verdacht auf einen Schlaganfall umgehend von der „Aidabella“ übernehmen und an Land bringen.

Der Notruf erreichte die Seenotretter gegen 6.20 Uhr. „Aufgrund der Kieler Woche hatten wir zwei freiwillige Seenotärzte an Bord, sodass wir sofort auslaufen konnten“, sagt Vormann Holger Budig. Bereits kurze Zeit später war die BERLIN vor Ort. Die 251 Meter lange „Aidabella“ stoppte querab von Bülk auf und der 28 Meter lange Seenotrettungskreuzer ging bei ihr längsseits.
Die Übergabe der Patientin verlief bei ruhiger See und südöstlichem Wind der Stärke 1 bis 2 (bis zu 11 km/h) reibungslos. Kurze Zeit später waren die Seenotretter wieder im Hafen von Laboe. Ein Rettungswagen brachte die erkrankte Bremerin sofort in das Universitätsklinikum Kiel.
Das Kreuzfahrtschiff „Aidabella“ lief anschließend weiter in Richtung Kiel.

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